Bauarbeiten beginnen:

Gas für Eilerde und Rennerde

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In den Höhendörfer von Nachrodt-Wiblingwerde werden Gasanschlüsse verlegt.

Nachrodt-Wiblingwerde - Kochen mit Gas, Heizen mit Gas - alles ist bald in den Gemeindeteilen Eilerde und Rennerde möglich. Die Stadtwerke Iserlohn als Nahversorger verlegen die nötigen Leitungen. Die Baumaßnahmen beginnen kommende Woche.

Es geht los. Eilerde und Rennerde werden an die Gasversorgung angeschlossen. Bereits in der vergangenen Woche begannen die Arbeiten im Bereich Eilerder Feld. Nun soll es zügig weiter gehen. „Wir haben recht spontan begonnen und in Rücksprache mit dem ansässigen Landwirt 170 Meter Rohr bereits verlegt“, sagt Markus Becker, Leiter der Planungs- und Bauabteilung bei den Stadtwerken Iserlohn. Um größere Schäden an den Weideflächen der Kühe zu verhindern, sei man damit bereits jetzt angefangen.

Jetzt angefangen

Der offizielle Auftakt der Baumaßnahme sei für die kommende Woche geplant. „Dann geht es am Sportplatz in Wiblingwerde los. Von dort übers Eilerder Feld nach Eilerde und von dort über die L692 nach Rennerde“, erklärte Markus Becker. Etwa 50 Prozent der Haushalte hätten bereits einen Vertrag unterschrieben. 26 Häuser werden an das Gasnetz angeschlossen. Die meisten davon in Rennerde. „In Eilerde sind es nur zwei Häuser. Das ist eigentlich zu wenig. Wir wissen aus Erfahrung, dass gegebenenfalls während der Maßnahme der eine oder andere Nachzügler noch spontan hinzu kommt“, erklärt der Bauleiter. Die Stadtwerke werden daher in den kommenden Tagen in beiden Dörfern noch einmal den Kontakt zu den Hausbesitzern suchen. Natürlich beeinflusse der Corona-Virus auch diese Baumaßnahme. „Die beauftragte Baufirma arbeitet anders als üblich, um die Abstände einzuhalten. Die Mitarbeiter haben alle eine besondere Einführung in die Thematik bekommen“, sagt Markus Becker.

Finanzierung möglich

Die Kunden hingegen machen sich Gedanken um die Finanzierung. In Zeiten von Kurzarbeit und rapide sinkenden Einnahmen, werde die Angst doch groß, die rund 3500 Euro nicht stemmen zu können. Der Stadtwerke-Mitarbeiter kann die Kunden beruhigen: „Solange es Corona gibt, werden wir keine Hausanschlüsse legen. Wir werden unsere Mitarbeiter nicht dem Risiko aussetzen, sie in so viele fremde Haushalte zu schicken. Und solange die Anschlüsse nicht gelegt sind, ist die Maßnahme nicht abgeschlossen und es wird folglich auch keine Rechnung geschrieben.“ In der akuten Zeit werde folglich keine Zahlung erforderlich. (Ausführlicher Bericht in der Ausgabe Montag, 23. März, des Altenaer Kreisblattes.)

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