Eigene Songs machen Nachrodter Musiker stolz

Frank Staeck, Francisco Torres, Michael Keitmann (v.l.) sind die „Resignation Superstars“.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Weltbekannte Tophits auf eigene Art und Weise zu präsentieren, kommt für sie auf gar keinen Fall in Frage – als x-te Coverband wollen die „Resignation Superstars“ aus Nachrodt nicht auf die Bühne treten. Sie machen etwas anderes, eigenes.

„Von Anfang an war klar, dass wir nur eigene Stücke spielen werden“, betont das Trio, das in dieser Zusammensetzung zwar noch in den musikalischen „Kinderschuhen“ steckt, aber dennoch auf jahrelange Bühnen-Erfahrung vorweisen kann.

Sänger, Gitarrist und Songschreiber der „Resignation Superstars“ ist Francisco Torres, bekannt von den Altenaer Surfrock-Ikonen „Fenton Weills“. Mehrjährige Banderfahrung kann aber auch Frank Staeck vorweisen. Der Bassist, Gitarrist und Schlagzeuger spielte schon bei den Bands „Gently Weeps“ oder der Punkband „Saftladen“. Das Trio komplettiert „Musikneuling“ Michael Keitmann, der sich erst 2008 sein erstes Instrument kaufte – ein eigenes Schlagzeug.

Die Entstehungsgeschichte von „Resignation Superstars“ geht streng genommen zurück auf das Jahr 1996. Michael Keitmann feierte beim Iserlohner Friedensfest lautstark mit, als „Fenton Weills“ mit Francisco Torres die Bühne betraten. Damals konnte keiner von beiden ahnen, dass sie neun Jahr später Nachbarn werden würden – und aus den gemeinsamen Fußball-Abenden einmal mehr werden sollte. Ihr Musikgeschmack harmonierte und nach ein paar gemeinsamen Konzertbesuchen kristallisierte sich immer mehr heraus: „Hier wächst mehr als eine normale Nachbarschaft heran, das wird eine Band“, erinnern sich die beiden. Doch noch sollte etwas Zeit vergehen, bis Torres’ und Keitmanns Schicksal beim evangelischen Gemeindefest 2010 endgültig „zuschlagen“ sollte. Dort lernte das Duo Frank Staeck kennen. „War es nicht auch ein Gemeindefest, bei dem John Lennon und Paul McCartney sich kennen lernten?“, zieht das Trio (noch) mit einem Augenzwinkern einen Vergleich.

Schon kurz nachdem das Trio komplett war, begannen die ersten Proben im eigenen Proberaum in Iserlohn. Bis die ersten Stücke perfekt waren, investierte die Band viel Zeit, um eine Mischung aus 60’s-Noise, Italowestern, Tarantino-Soundtrack und einer kleinen Prise Britpop zu schaffen. Thematisch befassen sich die „Resignation Superstars“ mit zerrissenen Helden und der ewigen Liebe. „Flirrende Gitarren, ein abgehangener Bass und Stakkatodrums machen die Stücke aus“, verdeutlicht das Trio.

Seit Ende 2011 ist die Band auch live zu hören. Erste Auftritte hatten die „Resignation Superstars“ bereits in Altena, Lüdenscheid, Iserlohn, Kierspe und Dortmund. Und weitere werden folgen. Wer die Nachrodter Band hören möchte, hat am 2. Juni im Lüdenscheider Panoptikum ab 20 Uhr, sowie am 8. Juni ab 17 Uhr beim WISPA-Festival in Hemer die Gelegenheit dazu. „Für den Herbst sind weitere Auftritte in Planung“, kündigen die „Resignation Superstars“ an. ▪ sr

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