Sechs Vorschläge in Nachrodt eingegangen

Ehrenamtspreis wird erstmals nicht verliehen - aus diesem Grund

Ehrenamtspreis für Elfriede Sickart, überreicht von Bürgermeisterin Birgit Tupat im Rat in Nachrodt
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Den Ehrenamtspreis hat unter anderem schon Elfriede Sickart (l.) bekommen, überreicht von Bürgermeisterin Birgit Tupat im Rat in Nachrodt.

Paukenschlag: Niemand bekommt den Ehrenamtspreis. Es gibt also keine feierliche Verleihung während der Sitzung des Rates im Juni. Und das, obwohl Kandidaten vorgechlagen wurden.

Nachrodt-Wiblingwerde – Sechs Vorschläge waren für den Ehrenamtspreis eingegangen. Nach AK-Informationen waren es aber nicht sechs verschiedene Leute, die von den Bürgern der Gemeinde als preisverdächtig genannt wurden, sondern nur zwei. Und: Die Vorgeschlagenen konnten den Arbeitskreis nicht überzeugen.

„Die Entscheidung wurde getroffen, da die eingereichten Vorschläge nicht den Kriterien für die Verleihung entsprechen, nach denen das ehrenamtliche Engagement außergewöhnlich und über dem Durchschnitt liegen muss“, heißt es in einer Presseerklärung. Augenscheinlich waren sich alle Mitglieder der Ehrenamtspreis-Jury einig.

Ehrenamtlich Engagierte müssen vorgeschlagen werden

Dazu gehörten Anne Klatt, Sonja Hammerschmidt in Vertretung für Petra Triches, Gerd Schröder, Christian Pohlmann, Iris Krutz und Elfriede Sickart an. Von der Gemeindeverwaltung waren Bürgermeisterin Birgit Tupat und Gabriele Balzukat als Schriftführerin dabei.

Darüber, dass es in der Doppelgemeinde viele Menschen gibt, die sich über alle Maßen ehrenamtlich engagieren, gibt es keinen Zweifel. Aber sie können sich nicht selbst vorschlagen, sondern müssen vorgeschlagen werden. Dies wurde wohl verpasst.

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