Bauarbeiter können sich retten

Funkenschlag und Stromausfall: Baggerfahrer erwischt Stromkabel

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Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich an der K24 ab.

In Rennerde und Eilerde flackerten Lampen und Bildschirme, in Veserde war der Strom komplett weg: Ein Baggerfahrer hat am Mittwochmorgen um 9.08 Uhr an der K24 Ecke Todtenhelle im Rahmen der Arbeiten für den Breitbandausbau ein 10 kV Stromkabel erwischt und damit einen Funkenschlag ausgelöst. 

Nachrodt-Wiblingwerde - Die erschrockenen Bauarbeiter, die sich in Sicherheit bringen konnten, riefen die Feuerwehr. Die Wiblingwerder Wehrleute waren mit zehn Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort.  Auch Wehrleiter Mark Wille eilte zur Unfallstelle. Es hat aber nicht gebrannt. 

Die Stromleitung wurde bei den Arbeiten für den Breitbandausbau getroffen. 

Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich ab, während zwei Mitarbeiter der Stadtwerke Iserlohn die defekte Leitung aus dem Netzverbund trennten. Es gab Spannungsausfälle von mehreren Sekunden, zum Bespiel in Hartmoll, Rennerde, Eilerde, Höchsten, Veserde und in Teilen von Wiblingwerde. "Da uns die Leitstelle ebenfalls alarmiert hat, wussten wir schnell, wo wir hinmussten“ , sagt Matthias Gücking, Abteilungsleiter Strom bei den Stadtwerken Iserlohn. Während heute noch eine Reserveleitung genutzt wird, soll der Schaden spätestes morgen behoben worden sein.

Kein Durchkommen auch für Einsatzfahrzeuge an der Baustelle  L692. 

Übrigens: An der Baustelle L 692 war kein Durchkommen– hätten Feuerwehr-Einsatzkräfte aus dem unteren Gemeindegebiet zur Hilfe eilen müssen, wären sie vor der Absperrung und riesigen Erdhügeln gelandet. Das war allerdings anders abgesprochen.

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