Drei Sportvereine kriegen Geld vom Land

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Der TC Blau-Gold Einsal ist einer von drei Vereinen, die Geld vom Land erhalten.

Nachrodt-Wiblingwerde – Drei Sportvereine bekommen für besondere Projekte Geld vom Land. Diese Vereine profitieren.

Mehr als 23 Sportvereine in ganz NRW bekommen Geld aus dem Landesprogramm „1000x1000 – Anerkennung für den Sportverein“ mit einem Fördervolumen von 4,4 Millionen Euro. 

In der Doppelgemeinde profitieren drei Vereine: Es sind der Turn- und Spielverein (TuS), der Trägerverein Bürgerbad und der Tennisclub Blau Gold Einsal, die zum Teil Unterstützung für mehrere Projekte bekommen. 

Die Landesregierung fördert mit dem Programm Sportvereine in NRW, die sich mit gezielten Maßnahmen für soziale, gesundheitliche und Bildungsvorhaben im Sport stark machen. Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes, betont: „Das ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für unsere Sportvereine in Nordrhein-Westfalen, die sich in gesellschaftlich und sportpolitisch wichtigen Themenfeldern engagieren.“ 

Die Landesregierung hatte sich mit dem Landessportbund auf sieben Förderschwerpunkte für das laufende Jahr verständigt. Unter den geförderten Projekten sind am stärksten „Kooperation Sportvereine mit Schulen“ (985 Anträge), „Sport der Älteren“ (735) und das erstmals berücksichtigte Thema „Mädchen und Frauen im Sport“ (726) vertreten. 

Je 1000 Euro Förderung fließen in Nachrodt-Wiblingwerde in diese Vorhaben: 

TC Blau-Gold Einsal

 Der Tennisclub hat sich vorgenommen, für die kommende Saison eine Mädchenmannschaft aufzubauen. Für dieses Team soll mit dem Geld aus dem Sportförderprogramm Trainingsausrüstung angeschafft werden, sagt Vorsitzender Michael Heumann. Die 1000 Euro kommen daher gerade recht. Der TC Blau-Gold hat derzeit gut 100 Mitglieder und vier Mannschaften. 

Trägerverein Bürgerbad 

Beim Bürgerbad gibt es eine Kooperation mit einem Kindergarten und einer Schule, aber auch ein Angebot im Sektor „Sport der Älteren“, das aus den Landesmitteln gefördert wird. Trägervereins-Vorsitzende Sabine Karisch berichtet von einer Zusammenarbeit mit dem offenen Ganztagsbereich der Sekundarschule. Einmal wöchentlich kommt die Gruppe mit einer Lehrkraft zum Training ins Gartenhallenbad. 

Neu ist ein Angebot in Zusammenarbeit mit der Awo-Kindertagesstätte an der Geschwister-Scholl-Straße. „Wassergewöhnung“ steht einmal wöchentlich für die älteren Kinder auf dem Programm, die bald in die Schule kommen. „Das Bewegen im Wasser ist eine gute Vorbereitung auf den Schwimmunterricht“, meint Karisch. Insbesondere, wenn Eltern wenig Zeit für einen gemeinsamen Schwimmbadbesuch aufbringen könnten. 

Immer donnerstags, am Warmbadetag, schlägt die Stunde des Seniorenschwimmens. Von 7 bis 7.30 Uhr und von 13 bis 14.30 Uhr sind bis zu 30 Teilnehmer im Wasser, berichtet Sabine Karisch. Es gebe einen guten Zusammenhalt. So würden auch Geburtstage in der Gruppe gemeinsam gefeiert. 

TuS Nachrodt-Obstfeld 

Der TuS hat eine Kooperation mit der Awo-Kita an der Geschwister-Scholl-Straße, ein Integrationsprojekt und ein Angebot für Gesundheitssport für die Förderung angemeldet. Zwei Gruppen von je zehn bis zwölf Kindern der Awo-Kita beschäftigen sich dabei wöchentlich mit Partner- und Gruppenspiele und verfeinern ihre Fähigkeiten im Greifen, Sortieren und Stapeln mit Alltagsmaterialien, erläutert Vorsitzender Heinz-Joachim Even das Kooperationsprojekt. 

Außerdem gibt es die „Minis“, eine Turngruppe für Kinder von vier bis sechs Jahren, bei der der Integrationsgedanke im Vordergrund steht. 70 Prozent der 20 Kinder haben einen Migrationshintergrund. Einmal in der Woche treffen sich die Minis für eine Stunde, um das Miteinander zu erleben und spielerisch in Bewegung zu kommen. „in schöner Nebeneffekt ist, dass die Kenntnisse der deutschen Sprache hier vertieft werden“, sagt Even. 

Unter dem Aspekt Gesundheitssport steht das TuS-Angebot „Rückenfit“. 25 Teilnehme treffen sich jede Woche für 60 Minuten, um beweglich zu bleiben – oder beweglicher zu werden. Eine weitere Gruppe mit 15 Teilnehmern trifft sich wöchentlich zum Pilates und eine dritte mit ebenfalls 15 Teilnehmern zum Physio-Yoga.

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