In Nachrodt-Wiblingwerde wird nur der Rat neu gewählt

Drei Parteien kandidieren für den Gemeinderat

In Nachrodt-Wiblingwerde wird am 25. Mai nur der Gemeinderat neu gewählt.

Nachrodt-Wiblingwerde - Anders als in vielen anderen Städten und Gemeinden wird am 25. Mai in Nachrodt-Wiblingwerde keine Bürgermeisterwahl durchgeführt. Bürgermeisterin Birgit Tupat ist erst im Mai 2012 ins Amt gewählt worden, so dass nur der Gemeinderat neu aufgestellt wird.

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Von Volker Griese

Den 25. Mai 2014 will die CDU in Nachrodt-Wiblingwerde besserer in Erinnerung behalten als den 30. August 2009. Damals hatte sie bei der Kommunalwahl knapp nur 35,7 Prozent der Stimmen geholt. Am 25. Mai wird der neue Gemeinderat gewählt, und darin will die CDU stärker vertreten sein als bisher.

Zwei Sitze hatte die Union vor fünf Jahren verloren und damit ihren Status als stärkste Fraktion im Rat eingebüßt. Dass sie nicht immer noch nur genauso viele Sitze hat wie die SPD, liegt nur daran, dass sich mittlerweile Ratsherr Horst Schröder (Offene Soziale Liste, OSL) der CDU angeschlossen hat. Bei der nun anstehenden Wahl will die CDU die Verhältnisse aus ihrer Sicht wieder geraderücken.

Doch auch die SPD macht sich Hoffnung, im neuen Gemeinderat die größte Fraktion stellen zu können. Die Sozialdemokraten sind der Überzeugung, in den zurückliegenden fünf Jahren gute Arbeit geleistet zu haben und das gute Wahlergebnis von 2009 (35,7 Prozent) noch einmal toppen zu können. Vielleicht spielt ihnen dabei die Tatsache in die Karten, dass die OSL, die vor fünf Jahren immerhin 4,4 Prozent der Stimmen holte, nicht zur Wahl antreten wird? Da liegt also ein Stimmenpotenzial am linken Rand des Wählerspektrums, das die SPD gerne für sich verbuchen würde.

Doch auch die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) buhlt wieder um die Wählergunst. Die bislang dritte Kraft im Gemeinderat setzt auch diesmal auf ihre Überparteilichkeit, verweist darauf, dass sie sich nicht an die Vorgaben überregional tätiger Parteien halten muss. Diese Haltung hat bei Wahl vor fünf Jahren fast ein Viertel der Wähler überzeugt.

Anders als in vielen anderen Städten und Gemeinden wird am 25. Mai in Nachrodt-Wiblingwerde keine Bürgermeisterwahl durchgeführt. Bürgermeisterin Birgit Tupat ist erst im Mai 2012 mit großer Mehrheit für die Dauer von sechs Jahren ins Amt gewählt worden. Weil ab 2020 Räte und Bürgermeister wieder gemeinsam an einem Tag gewählt werden sollen, kann sie zunächst bis 2018 und danach für eine Übergangszeit von zwei Jahren im Amt bleiben.

Rückblick: So wählte Nachrodt-Wiblingwerde 2009

Link zur Wahlergebnispräsentation der KDVZ / Citkomm

 

Hintergründe zur Kommunalwahl

- Informationen des NRW-Innenministeriums kompakt

 

Wahlwerbesport der Landeszentrale für politische Bildung NRW

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