Drachenflieger stürzt ab und sitzt im Baum fest

In rund 20 Metern Höhe sitzt der Drachenflieger im Baum fest.

NACHRODT – Um kurz vor 15 Uhr alarmierten gestern Spaziergänger die Polizei. Sie hatten einen Gleitschirmflieger beobachtet, der über dem Wald oberhalb der Dümplerleie in Nachrodt kreiste und plötzlich verschwunden war.

Der Flieger war abgestürzt und in einem Baum hängen geblieben. Jetzt hieß es, den 70-Jährigen aus dem stark, vom Wind schwankenden, rund 20 Meter hohen Baum zu befreien. Das Projekt erwies sich als sehr schwierig. Erst nach zweieinhalb Stunden hatte der Unglücksflieger unverletzt wieder festen Boden unter den Füßen. Die Feuerwehr Nachrodt war mit zehn Männern im Einsatz. Einsatzleiter Michael Kling erklärte gestern Abend auf Nachfrage, dass es sich bei dem Absturz nicht um einen Flugfehler, sondern um ein Thermikproblem gehandelt hat. Plötzlich auftretende Kehrwinde hätten den Mann und seinen Gleitschirm nach unten gedrückt.

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