Winterdienst: Eigene Rufzeiten bleiben

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Bei heftigen Schneelagen will die Gemeinde auch weiterhin flexibel reagieren können.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ In einem Beschluss über die Ausgestaltung des Winterdienstes im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit Altena hat der Rat der Doppelgemeinde am Montagabend entschieden, dass die Lösung mit einer örtlichen 24-Stunden-Rufbereitschaft beibehalten werden soll.

Dafür werden auch Kosten in Kauf genommen, die der Doppelgemeinde in Rechnung gestellt werden. Die Entscheidung fiel einstimmig. „Situationsbedingt“ soll es weiter Einsätze nach 20 Uhr geben. In ihren Stellungnahmen hatten sich die Vertreter der Parteien dafür ausgesprochen, dass auf die besonderen Verhältnisse im oberen Gemeindegebiet Rücksicht genommen werden müsse. Deshalb soll auch die Rufbereitschaft in der Doppelgemeinde beibehalten werden. Deren „Erkennungsdienst“ soll wie bisher ab vier Uhr unterwegs sein.

Eine Einsatzbereitschaft zwischen 5 und 20 Uhr – wie in Altena – gehe zwar in vielen Fällen sicher in Ordnung, so etwa Peter Herbel (CDU), reiche aber bei extremen Wetterlagen nicht aus. Herbel sprach sich für einen Katalog aus, aus dem hervor gehe, wo Aufgabenbeschreibungen identisch sein könnten und wo es Unterschiede geben müsse.

Mit dem ursprünglichen Verwaltungsvorschlag – Anpassung der Rufbereitschaft an Altenaer Zeiten – wollten sich auch die Sozialdemokraten nicht anfreunden. „Da würden wir uns sehr schwer tun“, sagte Susanne Jakoby. Johannes Illerhaus (UWG) unterstrich, dass eine Zusammenarbeit bei allen sinnvollen Effekten nicht zu einer Verschlechterung der Angebotsqualität auf Seiten eines Partners führen dürfe. ▪ tk

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