Viele Baustellen: Diese Projekte beschäftigen die Nachrodter Politik im Herbst

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Das Amtshaus wird gerade untersucht. Es geht um die Bausubstanz.

Nachrodt-Wiblingwerde – Amtshaus, Rastatt, Finanzen: Viel zu tun gibt's für die Kommunalpolitik im Herbst. Es geht um große Entscheidungen.

Wichtige kommunalpolitische Entscheidungen stehen in der zweiten Jahreshälfte in der Doppelgemeinde an: So wird es um die Zukunft mehrerer Immobilien der Kommune gehen, aber auch um die knappen Finanzmittel und um Förderanträge. 

Ein großes Thema ist das Amtshaus und seine Zukunft. Derzeit wird es untersucht. Zu entscheiden ist, ob sich eine Sanierung lohnt oder ein Abriss nötig ist. Von dem mit einem Gutachten beauftragten Statiker liegen bisher keine Rückmeldungen vor. 

Ähnlich sieht es bei der Rastatt aus. Die Zukunft der leer stehenden Gaststätte an der B 236 ist ebenfalls ungewiss. 

Haushalt 2020 im Fokus

Die erste Sitzung des gesamten Rates findet am Montag, 7. Oktober, im Schlosshotel Holzrichter in Veserde statt. Dabei wird es um viele Zahlen gehen, denn es steht der Haushaltsplan für 2020 auf der Agenda. Das Zahlenwerk muss anschließend in den Fraktionen beraten werden und steht am Montag, 2. Dezember, im Rat zur Verabschiedung an.

Hinsichtlich der Förderanträge hofft die Bürgermeisterin auf Finanzspritzen für das Gartenhallenbad. Gemeinsam mit dem Förderverein sollen Gelder aus dem Topf für „Soziale Integration im Quartier“ mobilisiert werden. Die Frist zur Anmeldung läuft bis zum 30. September. 

Für das Amtshaus erwartet die Verwaltungschefin für das kommende Jahr noch keine Förderung. „Das wird wohl 2021“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. 

Keine Finanzspritze für Rastatt

Und für die Rastatt darf die Gemeinde nicht auf Unterstützung hoffen, da es sich um eine privat betriebene Gaststätte handele, erläutert die Bürgermeisterin. Mit der Zukunft der ehemaligen Gaststätte wird sich ein weiteres Mal der Arbeitskreis Rastatt befassen. 

Für die Rastatt braucht es eine Lösung.

Auch den Ehrenamtspreis gilt es in der zweiten Jahreshälfte zu vergeben. Bislang sind vier Vorschläge eingegangen. Bis Montag, 11. Oktober, können weitere Vorschläge bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. 

Der Bürgerbusverein und Friedhelm Wolff bekamen die Auszeichnung 2018, Sabine Karisch und die Aktion „Helfen und helfen lassen“ wurden im Jahr 2017 ausgezeichnet. Mit dem Ehrenamtspreis werden Personen und Vereinigungen geehrt, die sich durch ein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement für die Gemeinde auszeichnen. 

Heimatpreis: Bewerbungsfrist läuft

Neben dem Ehrenamtspreis gibt es nun eine weitere Auszeichnung: den Heimatpreis. Derzeit läuft die Bewerbungsphase. Der Heimatpreis kann an Einzelpersonen oder Gruppen sowie Vereine, Initiativen, Projektgemeinschaften, freie Träger, Unternehmen, Betriebe sowie andere Organisationen, in denen ehrenamtlich gearbeitet wird, vergeben werden. Die Verleihung ist in der Ratssitzung am 2. Dezember vorgesehen.

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