Deutlich mehr Einbrüche in der Doppelgemeinde

Die Zahl der Einbrüche ist im vergangenen Jahr gestiegen.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Die Zahl der verübten Straftaten ist in der Doppelgemeinde im vergangenen Jahr geringfügig gestiegen. Das geht aus der Kriminalitätsstatistik der Polizei hervor, in der 240 Delikte (2011: 231) aufgeführt sind.

Am häufigsten hatte es die Polizei mit Diebstählen zu tun. 79 (62) solcher Fälle hatten die Beamten zu bearbeiten. An zweiter Stelle folgt die Straßenkriminalität mit 55 (49) Fällen. Den stärksten Anstieg verzeichnete die Polizei bei den Tageswohnungseinbrüchen, deren Zahl von einem auf vier gestiegen ist. Auch Rauschgiftdelikte haben zugenommen: von 12 auf 29. Außerdem wurden mit 15 Wohnungseinbrüchen fast doppelt so viele angezeigt wie im Jahr zuvor.

Insgesamt konnte die Polizei 55 Prozent (2011: 51 Prozent) aller Straftaten aufklären. Die höchste Aufklärungsquote erzielte sie bei den Rauschgiftdelikten, die allesamt aufgeklärt werden. Auch die Körperverletzungen (91,3 Prozent) und Vermögens- und Fälschungsdelikte (76,7 Prozent) konnten größtenteils aufgeklärt werden.

Unterm Strich gehört Nachrodt-Wiblingwerde aber zu den sichersten Gemeinden im Kreisgebiet. Darüber gibt die so genannte Kriminalitätshäufigkeitszahl Auskunft, die die Straftaten in Relation zur Einwohnerzahl setzt. Demnach erreichte die Doppelgemeinde einen statistischen Wert von 3618 Straftaten pro 100 000 Einwohner. Noch sicherer ist im Märkischen Kreis nur die Stadt Balve (3440). Kreisweit liegt die Kriminalitätshäufigkeitszahl bei 6241, landesweit wird sie mit 8510 angegeben. ▪ Volker Griese

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