Dauerregen sorgt für ein Dutzend Einsätze

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Hier wird zur Entlastung eines Grundstückes ein Abflussgraben gezogen. -

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Regen, Regen und noch mehr Regen. Die Folge: Die Feuerwehr war am Dienstag im Dauerstress. Voll gelaufene Keller sorgten für so manch einen Notruf. Besonders die Nachrodter waren betroffen.

So zum Beispiel auch in der Bachstraße, der Goethestraße und der Altenaer Straße. „Wir können gar nicht allen sofort helfen, wir schauen uns die Keller an und erstellen so eine Reihenfolge anhand von Prioritäten“, erklärte Gemeindebrandinspektor Michael Kling. Sogar die Wiblingwerder Löschgruppe wurde zur Verstärkung gerufen. Denn auch das Familienzentrum in der Bachstraße hatte einen voll gelaufenen Keller gemeldet. Insgesamt gab es ein gutes Dutzend Einsätze.

„Die Erde kann die Wassermassen gar nicht mehr aufnehmen. Die reinsten Bäche fließen hier die Hänge herab“, berichtete Kling, der gerade mit seinen Leuten in der Goethestraße 55 den Keller vom Wasser befreite. Und das war leichter gesagt als getan, denn ständig kam neues Wasser den Hang herab. „Wir graben hier gerade kleine Gräben, um das Wasser um die Häuser herum zu leiten, ansonsten können wir hier den ganzen Tag pumpen so viel wir wollen“, erklärt der Einsatzleiter weiter. Im strömenden Regen und auf der rutschig-matschigen Wiese war die Arbeit nicht gerade leicht. Doch die Arbeiten zeigten schnell den gewünschten Erfolg. Die Gräben entwickelten sich im Nu zu kleinen Bächen, die das Wasser am Haus vorbei leiteten. Im Haus wurde ebenfalls gegen die Wassermassen gekämpft. Fast 30 Zentimeter hoch stand dort das Wasser noch. „Als erstes mussten wir den Strom abstellen. Das machen wir immer um das Risiko zu minimieren“, erklärte Kling das Vorgehen. Ein Generator im Feuerwehrwagen sorgt in solchen Situationen für die Stromversorgung. Mit einer Pumpe wurde dann das Wasser aus dem Keller gepumpt.

Ähnlich ging es in der Bachstraße zu. Dort kämpften Nachrodter und Wiblingwerder gemeinsam gegen die Wassermassen im Fibs. Hier unterstützten die Wiblingwerder mit einer weiteren Pumpe die Arbeiten. - lm

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