Gelungene Begegnung auf dem Ahorn

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Sichtlich gute Stimmung. ▪

NACHRODT-W‘WERDE ▪ Genau genommen ist auf dem Ahorn – der Tagungs- und Begegnungsstätte hinter Herlsen – immer etwas los. Das war auch am Dienstagabend nicht anders. Denn dort trafen sich zwei evangelische Gruppierungen, um einen schönen Abend miteinander zu verbringen und gemeinsam richtig zu feiern.

Beiteiligt an dieser Veranstaltung waren rund 70 Teilnehmer des so genannten „english camp“. Dabei handelt es sich um eine christliche Veranstaltung, die von deutschen Jugendlichen besucht wird. Sie dauert eine Woche. Während dieser Zeit wird bei allen Aktivitäten ausschließlich Englisch gesprochen. Das gilt für alle Zusammenkünfte und insbesondere auch für die Predigtabenden. Bei der zweiten Gruppe handelte es sich um Tagungsmitglieder des CVJM-Kreisverbandes in Lüdenscheid. Sie verbrachten zeitgleich eine Fortbildungsveranstaltung auf dem Ahorn. Hierbei ging es um die Ausbildung von 14- bis 21-Jährigen zu Gruppenleitern. Beide Gruppierungen gehören der evangelischen Kirche an, sind also im Glauben miteinander verbunden.

Daher bot es sich an, auch einmal gemeinsam zu feiern. Dazu lud eine Band ein, die zur Hälfte aus amerikanischen und zur anderen Hälfte aus deutschen Musikern bestand. Sie rockte das Atrium des Ahorns schon mit dem ersten Beitrag. Die Musikerinnen und Musiker dieser Formation hatten sich im vergangenen Jahr im „english camp“ kennen gelernt, sahen sich aber am vergangenen Wochenende das erste Mal wieder. Seitdem war intensives Üben angesagt. Und das lohnte sich. Schon während ihres ersten Vortrages standen die Zuhörerinnen und Zuhörer und klatschten begeistert mit.

Nach drei weiteren Vorträgen wurden dann auch Tische und Stühle „besetzt“. Die Stimmung jedenfalls war großartig. Auch Institutionsleiterin Angela Bürzl zeigte sich begeistert. „Hier herrscht eine tolle Stimmung“, resümierte sie. Und fügte schmunzelnd hinzu: „Vielleicht gibt es sowas ja tatsächlich nur auf dem Ahorn.“ Zwei völlig unterschiedliche Gruppierungen mit unterschiedlichen Gründen, die sie zum Ahorn führten. Aber eines einte sie: Der christliche Glaube. Und so war es ein Leichtes, ins Gespräch zu kommen und – natürlich – einen schönen Abend zu verbringen. Das ist definitiv gelungen. Und wahrscheinlich werden sich beide Gruppen im nächsten Jahr auf dem Ahorn wieder treffen. Denn beide veranstalten ihre Treffen zur gleichen Zeit. In den Herbstferien. Und da könnte die amerikanisch-deutsche Band durchaus zu einer „ständigen Einrichtung“ werden. ▪ hb

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