Schwimmbäder: Schnelle Öffnung fraglich

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Die  Zeit der Schließung wurde im Gartenhallenbad für die Reinigung genutzt. Wann es öffnet, ist unklar.

Altena/Nachrodt-Wiblingwerde - Ab 20. Mai dürfen Freibäder wieder öffnen, Hallenbäder zehn Tage später. Doch die Verantwortlichen vor Ort zögern noch.

Die Gartenhallenbad-Fördervereinsvorsitzende Sabine Karisch steht einer Eröffnung am 30. Mai, die jetzt möglich ist, sehr skeptisch gegenüber: „Wir müssten dafür sorgen, dass die Duschen nur noch einzeln betreten werden dürfen und dass dann zehn Minuten gewartet wird, bis der nächste reindarf. Wie soll das gehen?“, fragt sie und weist auf den immensen bürokratischen Aufwand hin, der jetzt zu leisten sei. 

Coronavirus in Nachrodt: Verantwortung für Badegäste groß

„Ich bekomme jeden Tag acht Mails von unterschiedlichen Absendern, teilweise mit vier Anhängen mit bis zu 20 Seiten“, klagt sie und äußert volles Verständnis dafür, dass viele Nutzer sehnlich auf eine Wiedereröffnung warten. 

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Letztlich hätten aber sie und die anderen Vorstandsmitglieder für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen. „Wir müssen uns genau überlegen, ob wir diese Verantwortung tragen können“, betont sie. 

Coronavirus: Kein Verständnis für Freibad-Öffnung

Überhaupt kein Verständnis hat sie dafür, dass schon übernächste Woche die Freibäder wieder öffnen dürfen: Eine solche Sportstätte sei an einem heißen Sommertag eine Großveranstaltung, meint sie. 

Ob es soweit kommt, bleibt in Altena abzuwarten. Das Freibad stehe auf seiner Prioritätenliste eher weiter hinten, sagte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein.

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