Sportbetrieb in Corona-Zeiten: Diese Regeln gelten jetzt

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Die Turnhallen bleiben bis mindestens 30. Mai geschlossen.

Altena/Nachrodt-Wiblingwerde –  Viel Verantwortung kommt auf die Sportvereine zu: Sie müssen dafür sorgen, dass die Corona-Regeln eingehalten werden. 

Gaststätten können öffnen, Spielplätze sind zugänglich, auch Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel ist wieder erlaubt. Doch losrennen kann noch niemand. „Kontaktlos“ ist in allen Bereichen das Zauberwort. 

„Wir haben die Sportvereine angeschrieben. Die Nutzer müssen ein Hygienekonzept vorlegen“, sagt Nachrodts Bürgermeisterin Birgit Tupat. Ebenso wie die Kirchen, die ihre Ideen für Gottesdienste vorgestellt haben, sind jetzt die Verantwortlichen der Sportvereine am Zug. 

Coronavirus in Nachrodt:  Vereine verantwortlich

„Wir werden die Verantwortung an die Vereine übertragen. Übertragen müssen. Denn es kann nicht der Hausmeister oder das Ordnungsamt abends schauen, ob sich alle die Hände desinfiziert haben, ob alle weit genug auseinander sind“, so Birgit Tupat. Konzepte werden im Ordnungsamt geprüft. 

Obwohl mehr geöffnet und erlaubt wird, findet Birgit Tupat es wichtig, dass das Ordnungsamt weiter Präsenz zeigt. „Es ist ja nicht so, dass das Virus verschwunden ist. Es darf niemand leichtsinnig werden.“

Mehr zum Coronavirus un den Auswirkungen auf die Region lesen Sie hier im MK-Newsticker.

„Es ist alles sehr eingeschränkt und auf keinen Fall wie zuvor“, sagt auch Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. So können zwar Sportstätten wieder geöffnet werden, die Umkleidekabinen, Sanitäranlagen sowie Gemeinschaftsräume müssen jedoch geschlossen bleiben. 

Auch die Geräte dürfen nicht benutzt werden. Utensilien wie Tennisschläger müssen selbst mitgebracht werden. Ansonsten ist Sport nur ohne Geräte möglich, ebenso wie Sportarten, bei denen man nicht miteinander in Kontakt kommt. 

Coronavirus in Altena: Abfrage bei den Vereinen

In der Sitzung mit dem Stadtsportverband wurde besprochen, dass die Stadt nun zunächst mit den Vereinen in Kontakt tritt, um den Bedarf an Trainingsmöglichkeiten auf städtischen Flächen abzufragen. Das geschieht auch schon für die Sporthallen, die nach aktuellem Stand ab 30. Mai öffnen können. 

Die Verwaltung erhielt erst am Freitagabend die Verordnung des Landes NRW, was unter welchen Voraussetzungen ab dieser Woche wieder erlaubt ist. „Wir haben am Wochenende unser Möglichstes getan, um möglichst viele der betreffenden Berufsgruppen zu informieren“, sagt Dr. Andreas Hollstein auch mit Blick auf die Gastronomen. Zudem wurden die Infos gebündelt auf der Homepage der Stadt veröffentlicht. 

Coronavirus in Altena: Ordnungsamt prüft

Am Montag schauten Ordnungsamtsmitarbeiter dann in Lokalen und im Fitnessstudio vorbei, um mit den Betreibern die Regeln zu besprechen. Ähnlich wie vor drei Wochen mit den Einzelhändlern wurde beraten, welche Schutzmaßnahmen optimiert werden müssen.

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