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Corona-Tests an Grundschulen: Hoffnung auf neues Verfahren

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Ab Januar wird die Teststrategie an der Grundschule geändert
Ab Januar wird die Teststrategie an der Grundschule geändert © Fischer-Bolz, Susanne

Drei positiv getestete Kinder in drei Klassen gibt es in der Grundschule Nachrodt-Wibligwerde zum Start in die Weihnachtsferien. Und die Hoffnung auf eine veränderte Teststrategie ab Januar.

Nachrodt-Wiblingwerde – 41 Infizierte, 416 Gesundete, sieben Kontaktpersonen, zwölf Verstorbene: Die kleinste Gemeinde ist im unrühmlichen Kreis-Ranking von 15 Städten und Kommunen auf Platz 12. „Wir haben aber nirgends einen Hotspot“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Und auch die Grundschule meldet eine mehr oder weniger entspannte Situation. Drei Kinder haben eine Corona-Erkrankung. Anders als vor Corona, als man in der Lennehalle bei einem Weihnachtssingen kräftig „Feliz Navidad“ trällerte, gab es am Donnerstag, 23. Dezember, einen stillen Abschied.

Pool- und Einzeltests in einem Aufwasch

Corona-Erkrankungen sind bei Eltern und Lehrkräften das Angst-Thema schlechthin. Wenn mitten in der Nacht oder frühmorgens die Ergebnisse der Pooltests kommen, gehen die Benachrichtigungen an alle Eltern. Und im Falle einer Infizierung starten dann die Einzeltests zu Hause, die wiederum im Labor untersucht werden. Das dauert natürlich alles. Bis die Ergebnisse vorliegen, müssen alle Kinder zuhause bleiben.

Zeitgewinn beim Testen

Entspannung in der Teststrategie und einen erheblichen Zeitgewinn, so hofft Grundschul-Leiterin Carsta Coenen, gibt es ab dem 10. Januar. Dann nämlich werden nicht nur die Pooltests ins Labor geschickt, sondern gleichzeitig auch Einzeltests aller Kinder. So genannte Rückstellproben. Das dürfte ein Wust von Tests in den Laboren werden. Fällt ein Pool-Test positiv aus, können sofort die mitgelieferten Einzeltests untersucht werden.

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