St. Elisabeth in Nachrodt-Wiblingwerde

Wegen Corona: Kita im MK geschlossen - 45 Kinder in Quarantäne

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Die Kita St. Elisabeth musste aufgrund eines Corona-Falls schließen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Bis mindestens zum 6. Oktober sitzen die Erzieherinnen und alle 45 Kinder der katholischen Kindertageseinrichtung St. Elisabeth in häuslicher Quarantäne. Die Einrichtung wurde geschlossen.

Ein Kind hatte einen positiven Coronatest. „Wie in anderen Einrichtungen auch, bereiten wir jetzt erst einmal eine Reihentestung vor und ermitteln die Kontaktpersonen“, sagte Mathes Schneider von der Pressestelle des Märkischen Kreises.

Insgesamt besuchen derzeit 45 Kinder die Einrichtung. Des Weiteren sind acht Mitarbeiterinnen von den Sicherheitsmaßnahmen betroffen und dürfen ihre Wohnungen aktuell nicht verlassen. Die Quarantäne gilt für vermutlich nicht alle Kinder. 

Diejenigen, die in den letzten Tagen durch Urlaub oder andere Krankheiten nicht im Kindergarten waren, zählen nicht als Kontaktpersonen. Einrichtungsleiterin Sandra Schwieren informierte nach Bekanntwerden des positiven Falls telefonisch alle Eltern und Mitarbeiterinnen. Seit Montag sind auch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes dabei, alle Betroffenen telefonisch zu kontaktieren. Seitens des katholischen Kita-Zweckverbands in Essen, zu der die Kita St. Elisabeth zählt, gab es gestern nur eine kurze Stellungnahme auf die Anfrage der Redaktion.

Coronavirus im MK: Kita in Nachrodt-Wiblingwerde schließt

„Wir und die Eltern warten auf Informationen des Gesundheitsamtes – und wir hoffen, dass alles gut wird“, so Sprecherin Wiebke Neumann. Sollte es sich nach der Testung aller Betroffenen um einen Einzelfall handeln, geht am 7. Oktober der Regelbetrieb in der Einrichtung weiter. Der Coronafall wirkte sich auch auf die Kommunion in St. Matthäus aus. „Zwei Familien konnten aufgrund der Quarantäne nicht teilnehmen“, erklärte Pfarrer Ulrich Schmalenbach. Daher wird es einen vierten Kommunionsgottesdienst geben.

Die Kinder aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde gingen an den vergangenen beiden Sonntagen zur Kommunion. Am nächsten Sonntag folgen die Kinder aus Evingsen. „Das sind so viele, dass wir die beiden Familien dort nicht aufnehmen konnten. Aus diesem Grund werden die beiden Kinder am 11. Oktober zur Kommunion gehen", so der Pfarrer.

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