Chemie auch im Alltag entdecken

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Lehrerin Kirsten Schmits-Peter nahm sich weitgehend zurück und ließ ihre Schüler, die bei ihr das Wahlpflichtfach Chemie belegt haben, gewähren. Nur gelegentlich schritt sie steuernd ein.

„Die Schüler haben das unheimlich selbstsicher in Angriff genommen“. Sie hätten im Team gearbeitet und viel reflektiert, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert habe. Eine Reihe von Schülern der Klasse 7 und 8 der Albert-Schweitzer-Hauptschule nahmen im Rahmen ihres Unterrichtprojektes auch an dem NRW-Wettbewerb „Chemie entdecken“ in Zusammenarbeit mit der Uni Köln teil, absolvierten dabei eine Reihe von Experimenten zum Thema „Manche mögen's heiß“. Dabei schnitten einige ganz gut ab.

Veranstalter des Wettbewerbes ist das Kölner Modell, ein Gremium aus Lehrern, Vertretern der Uni Köln und der Chemischen Industrie. der Rütgers-Stiftung und weiteren Spendern. Ziel des Wettbewerbes ist es, die Lust am Experimentieren zu fördern und über Alltagsbezüge das Interesse an der Chemie auch außerhalb des Unterrichts zu wecken.

Die Schüler mussten nun chemische Reaktionen erkennen, exotherme und endotherme Reaktionen hervorrufen, dokumentieren und auch die zur Reaktion notwendige Aktivierungsenergie erklären können. Dafür legten sie Anspitzer in Zitronensäure, buken Brötchen oder verbrannten ein Gemisch aus Eukalyptusöl.

Einige Schüler erhielten Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahmen und Schul-T-Shirts als Anreiz aus dem Schulfundus: Simone Sedlaczek, Jacqueline Klefeld, Angela Petter, Andre Schubert, Melike Senen, Nicole Michel. Teilgenommen haben auch Jannik Benitez, Patrick Knecht, Alexander Rickert, Aysun Aggül, Olivia Czubin und Petzer Kiselev.

Lehrerin Schmits-Peter freute sich, sie konnte einige naturwissenschaftliche Talente unter ihren Schülern entdecken. Der Wettbewerb fließt aber nur zu einem Teil in die Note ein. -vdB

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