Teils desolate Zustände: An vielen Stellen gibt es sofortigen Handlungsbedarf

CDU-Fraktion auf Straßen-Tour durch die Gemeinde

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Jens-Philipp Olschewski, Ulrich Gülicher und Kathrin Püschel bei der Besichtigung der Berliner Straße.

Nachrodt-Wiblingwerde - Jeder will vernünftig fahren können und nicht mit seinem Auto, seinem Fahrrad oder seinem Motorrad über oder durch irgendwelche Schlaglöcher hoppeln. Doch Absackungen, Verformungen, Risse: Das ganze Spektrum von Straßenschäden gibt es an vielen Stellen in der Gemeinde. Um sich ein Bild von der Ist-Situation zu machen und nicht am „grünen Tisch“ irgendetwas zu entscheiden, trafen sich die CDU-Mitglieder des Bau- und Planungsausschuss zur Straßen-Tour.

„Jeder erlebt die Straßen anders. Wir wollen vor Ort schauen, welche Straßen der Gemeinde dringend gemacht werden müssen. Praxisnah. Dann können wir auch der Verwaltung Vorschläge machen, bevor die eigentliche Straßenbesichtigung im Planungs- und Bauausschuss ansteht“, so Jens-Philipp Olschewski, Fraktionsvorsitzender der CDU. Dass in der Theorie einiges anders ist als tatsächlich vor Ort, zeigte sich sogleich an der Berliner Straße.

So schlimm ist es hier nicht!

„So schlimm ist es hier nicht“, waren sich Jens-Philipp Olschewski, Kathrin Püschel und Ulrich Gülicher schnell einig. Jedenfalls nicht so gravierend, dass die Straße als eine „der schlimmsten“ durchgehen könnte. Anders sieht es beispielsweise an der Hans-Böcker-Straße aus. Auch am Birkenweg und im Ortsteil Wörden schauten sich die CDU-Ratsfrauen und -männer um. Ebenso wurde beispielsweise Veserde Richtung Honsel abgefahren. Eine Tour durch die Gemeinde - immer mit dem besonderen Blick auf Risse im Asphalt, Unebenheiten und Flickschusterei. „Es sind ja elende Kilometer im oberen Gemeindegebiet.

Risse im Asphalt

„Jeder erlebt die Straßen anders. Wir wollen vor Ort schauen, welche Straßen der Gemeinde dringend gemacht werden müssen. Praxisnah. Dann können wir auch der Verwaltung Vorschläge machen, bevor die eigentliche Straßenbesichtigung im Planungs- und Bauausschuss ansteht“, so Jens-Philipp Olschewski, Fraktionsvorsitzender der CDU. Dass in der Theorie einiges anders ist als tatsächlich vor Ort, zeigte sich sogleich an der Berliner Straße. „So schlimm ist es hier nicht“, waren sich Jens-Philipp Olschewski, Kathrin Püschel und Ulrich Gülicher schnell einig. Jedenfalls nicht so gravierend, dass die Straße als eine „der schlimmsten“ durchgehen könnte. Anders sieht es beispielsweise an der Hans-Böcker-Straße aus. Auch am Birkenweg und im Ortsteil Wörden schauten sich die CDU-Ratsfrauen und -männer um. Ebenso wurde beispielsweise Veserde Richtung Honsel abgefahren. Eine Tour durch die Gemeinde - immer mit dem besonderen Blick auf Risse im Asphalt, Unebenheiten und Flickschusterei.

Elende Kilometer

 „Es sind ja elende Kilometer im oberen Gemeindegebiet. Da kommen wir eigentlich nicht mit den 300 000 Euro aus, die im Haushalt sind“, meinte Gülicher. Vor zwei Jahren wurde von 250 000 Euro auf 300 000 aufgestock. Wahrscheinlich könne man gar eine Million in die Hand nehmen. Es würde nicht reichen. „Es muss aber investiert werden“, so die Christdemokraten. Wo nach Ansicht der CDU sofortiger Handlungsbedarf besteht, wird nun zusammengefasst und an Bauamtsleiter Dirk Röding weitergegeben. Straßenschäden können die verschiedensten Ursachen haben. Strenge Winter sorgen beispielsweise dafür, dass der Asphalt aufbricht. Gleichzeitig können hohe Temperaturen im Sommer dazu führen, dass sogenannte Blow-ups entstehen.

Wärmeausdehnung

Grund dafür ist die Wärmeausdehnung des Betons, die zum Aufbrechen der Fahrbahn führt. Betonstraßen können sich nicht so sehr verformen wie Fahrbahnen aus Asphalt. Deshalb platzen sie auf. Wie stark eine Straße durch ein Fahrzeug beansprucht wird, hängt vor allem von dessen Gewicht bzw. der Achslast ab. Die meisten Straßenschäden entstehen durch Lkw-Verkehr. Ein 30-Tonner belastet die Straße 100 000 Mal so stark wie ein Pkw.

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