Kita-Kinder schenken Freude

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Karin Feldhaus (links) und Anna Wolff (rechts) freuen sich über die vielen Geschenke, die die Kinder aus der St. Elisabeth-Kita für die Caritas-Aktion „Freude schenken“ vorbeibrachten.

Nachrodt-Wiblingwerde - Freude schenken – das ist gar nicht so schwer. Auch dann nicht, wenn man die Beschenkten gar nicht kennt, aber weiß, dass schon eine Kleinigkeit sie glücklich machen kann. Wie das blaue Polizeiauto, das bald für strahlende Kinderaugen sorgen wird.

 Mit vielen, vielen Geschenken kamen Sophia, Jamie, Alisha und Eyüb-Ensar zur Caritas-Beratungsstelle an der Werdohler Straße. Stellvertretend für alle Kinder aus der Nachrodter Kita St. Elisabeth übergaben sie mit Sandra Schwieren die Präsente für die Weihnachts-Aktion „Freude schenken“. Zum dritten Mal beteiligt sich die Kita an der Paketaktion, um Menschen, die nicht auf Rosen gebettet sind, das Gefühl zu geben, dass jemand an sie gedacht hat.

 „Wir haben auch eine Parkgarage und Sticker mitgebracht“, erzählt Jamie. Dass Kinder gern etwas für Kinder spenden, versteht sich fast von selbst. Nachdem die Mädchen und Jungen an St. Martin die Geschichte vom Teilen gehört hatten, lag der Martinsmantel in einer Kiste im Kindergarten. Dort hinein wurden alle – fast ausschließlich neue – Gaben gelegt – „und es ist in diesem Jahr wirklich sehr viel zusammen gekommen“, freut sich Sandra Schwerin.

Bis kurz vor Weihnachten werden nun alle Pakete an bedürftige Menschen verteilt – zum Beispiel an Familien, die bei der Caritas in Beratung sind. „Es geht in erster Linie an Leute, die wir kennen“, sagt Karin Feldhaus, Mitarbeiterin der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche.

Möglich ist aber auch, so betont Karin Feldhaus, dass die Pakete nicht nur selbst gepackt, sondern auch selbst verteilt werden – „wenn man vielleicht jemanden in der Nachbarschaft kennt, der sich freuen würde.“ Da aber die Hemmschwelle manchmal recht groß ist, ist das „Freude schenken“ über einen kleinen Umweg eine erfolgreiche Variante. Die Nachrodter Kinder freuen sich, dass sich nun andere Kinder freuen werden. Sie selbst können es auch kaum bis Weihnachten erwarten. Am Freitag stehen für sie ein Adventsgottesdienst und eine Abschlusswanderung an.

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