Buntes Programm beim Nawibchen

Spaß auf der Hüpfburg - auch das gab es auf dem Nawibchen.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Das Wetter hätte besser sein können, doch die Gäste des Nawibchens ließen sich am Samstag nicht den Spaß verderben.

Am Holensiepen hatten die Planerinnen Ute Schröder und Heike Feldhagen eine ansehnliche Runde von Teilnehmern versammelt, die ihre Dienstleistungen und Produkte vorstellten oder schlicht und einfach etwas zur Stärkung der immer mehr zunehmenden Zahl von Besuchern anzubieten hatten.

Nawibchen 2012

Begrüßt wurden sie von der neuen Bürgermeisterin Birgit Tupat, die von der wundersamen Finanzierung des multikulturellen Familienfestes durch Sponsoren, Standmieten und Loserlöse berichtete und sich darüber freute, dass ein möglicher Überschuss noch dem Evangelischen Familienzentrum Fibs zugute kommen würde. Für Birgit Tupat war es eine Gelegenheit, sich bei Bürgern persönlich vorzustellen, von denen einige sie bisher nur von den Plakaten kannten. Eine ganz junge Besucherin fasste spontan Vertrauen zu ihrer neuen Bürgermeisterin und zauselte diese später sogar im Haar.

Eine Band, die kostenlos auftritt, muss nicht unbedingt dem Profil einer Familienveranstaltung entsprechen. So spielte die Band O’Phrenic zwar mit einigem Talent geradlinigen Rock, doch die Lautstärke ließ selbst in 30 Metern Entfernung ein Gespräch kaum noch zu. Dabei sind es doch genau diese kleinen Begegnungen, die einen guten Teil der Qualität der Veranstaltung ausmachen. Bemerkenswert war allerdings der Auftritt der Gruppe Carnifex, deren Mitglieder zur Musik kunstvoll mit Feuer hantierten.

Passender zum Rahmen als die laute Rockmusik waren die Tänze, die die Folkloregruppe des Lüdenscheider Vereins der Griechen aus Pontos zeigte. Die Musiker und die jungen Tänzer sorgten dafür, dass sich das Rund um die Spielfläche für Auftritte aller Art wieder mit Besuchern füllte.

Die Kinder hatten mehrheitlich ein anderes Ziel: Die Stadtwerke Iserlohn hatten eine Hüpfburg zur Verfügung gestellt. Gleich nebenan fand eine weitere Attraktion nicht so ganz die verdiente Aufmerksamkeit: Mitglieder des Eisenbahnclubs Altena hatten eine ansehnliche Lehmann-Großbahn-Anlage aufgebaut, auf der zwei Dampfloks unermüdlich ihre Runden drehten.

Immerhin: Der Regen war lange Zeit nicht so dicht, dass er das Nawibchen hätte ertränken können. Lange Zeit hielten die Wolken bis auf ein wenig Nieselregen, der einigermaßen auszuhalten war. Allerdings fiel dem Wind das Zelt von Christian Schmidt zum Opfer, der Produkte der Firma Jemako vorstellte.

Bei all dem hatte das Nawibchen durchaus Attraktivität über die Gemeindegrenze hinaus: Zur Rede gestellte Besucher gestanden, dass sie mit einem vollen Auto aus Letmathe angereist waren. - Thomas Krumm

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare