Schröder sieht keine große Bereitschaft der Bürger

Bürgertreff Veserde: Wollen sie ein Begegnungszentrum oder wollen sie es nicht?

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Die alte Schule Veserde könnte ein Bürgertreff werden.

Nachrodt-Wiblingwerde – Wollen sie oder wollen sie nicht? Sind die Veserder Bürger bereit, sich für die Umwandlung der alte Schule Veserde in ein Begegnungszentrum mit „Mann und Maus“ einzusetzen?

Im Gemeindeentwicklungsplan ist ein Bürgerhaus nach dem aktuellen Stand der Dinge vorgesehen. Kosten: 400 000 Euro. Die Umsetzung könnte 2023 stattfinden. Fast genau vor einem Jahr warf SPD-Ratsherr Gerd Schröder den Hut in den Ring für die alte Schule im kleinen Dorf und organisierte im Kampf gegen das brachliegende Dorfleben zwei Bürgerversammlungen, die sehr gut angenommen wurden. 

Man traf sich im großen Raum der alten Schule, in dem früher sechs Jahrgänge gleichzeitig unterrichtet wurden. Die alte Schule würde sich, so die Idee, hervorragend für einen Bürgertreff eignen. Von der Krabbelgruppe bis zum Seniorentreff könnte man die unterschiedlichsten Menschen dort zusammen bringen. Auch könnte die alte Schule ein Ort für private Feiern oder für Vereinsaktivitäten sein. 

Allerdings gibt es rechtliche Hürden bei einer Umwidmung in ein Dorfgemeinschaftshaus – und vor allem hohe Auflagen des Brandschutzes. „Kannst du übersehen, wie sich die Bevölkerung in Veserde für das Bürgerhaus engagieren will?“, fragte Ulrich Gülicher (CDU) seinen Kollegen Gerd Schröder im Hauptausschuss. „Ich sehe die große Bereitschaft leider nicht“, antwortete der Sozialdemokrat. 

Grundsätzlich würden sich viele Menschen wünschen, dass das Gebäude erhalten bleibe, letztlich „würde aber keiner dafür gerade stehen“, so Schröder. Die Frage könne also nicht mit Ja oder Nein beantwortet werden. Es wisse keiner so recht, was mit der alten Schule geschehen solle. Und die Resonanz im vergangen Jahr sei nicht so gewesen, dass man es angehen könnte. Jetzt ist alles offen.

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