Bekommt BM Tupat einen Gegenkandidaten?

Bürgermeisterwahl ist am 15. April

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Die Wahlperiode von Bürgermeisterin Birgit Tupat (rechts) endet am 20. Mai. Gern möchte sie weitermachen. Ob es einen Gegenkandidaten oder eine Gegenkandidatin gibt, steht noch nicht fest. Gerd Schröder (2.v.r.) tritt nicht an.

Nachrodt-Wiblingwerde - Am 15. April ist Bürgermeister-Wahl. Die Mitglieder des Rates hatten nichts auszusetzen an diesem Termin, den die Verwaltung im Rahmen der Weihnachtsratssitzung vorschlug. Jetzt muss der Kreis den Termin festsetzen. Aber wer kandidiert neben der Amtsinhaberin?

„Lassen Sie sich überraschen“, meint Susanne Jakoby, Fraktionsvorsitzende der SPD, im AK-Gespräch. 

Zu den Gerüchten, wonach sie selbst vielleicht ihren Hut in den Ring wirft, möchte Susanne Jakoby nichts sagen. Allerdings dementiert sie auch nicht. Im Januar oder Februar wolle man erst raus mit der Sprache. Fakt ist: Gerd Schröder, der 2012 für das Bürgermeisteramt kandidierte, tritt nicht mehr an. 

„Wenn ich zehn Jahre jünger wäre, würde ich es mir noch mal überlegen“, so Gerd Schröder. Und auch der Christdemokrat Klaus-Dieter Jacobsen startet keinen zweiten Versuch. Ob die CDU überhaupt einen Kandidaten ins Rennen schickt, steht vier Monate vor dem „Tag der Tage“ noch nicht fest. „Wir haben jetzt erst einmal den Wahltermin festgelegt. Ich werde mich mit meinen Vorstandskollegen und der Fraktion abstimmen und dann werden wir uns dazu positionieren“, sagt Klaus-Dieter Jacobsen, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes. 

UWG will die Bürgermeisterin unterstützen

Für die UWG ist klar: „Wir unterstützen die Bürgermeisterin“, erklärt UWG-Sprecherin Petra Triches. Und Sonja Hammerschmidt, Vorsitzende der UWG, ergänzt: „Die Bürgermeisterin macht einen hervorragenden Job.“ Die Amtsinhaberin Birgit Tupat möchte auch sehr gern ihre Arbeit weiterführen. „Ich möchte gern, weil ich an Nachrodt-Wiblingwerde glaube. 

Es ist meine Gemeinde, für die ich alles tun möchte, was in meiner Macht steht, um sie voranzubringen. Sicherlich haben wir schwierige Zeiten in der Haushaltssanierung mit bitteren Maßnahmen in den letzten Jahren. Und es gibt auch viele Baustellen, vieles, was in der Gemeinde angegangen werden muss. Aber ich glaube, auch mit Blick auf den Gemeindeentwicklungsplan, dass wir auch viel bewegen können“, so die Bürgermeisterin. 

Die Wahlperiode Tupats endet am 20. Mai 2018

Am 15. April findet nur die Bürgermeisterwahl statt. „Und so reicht sicher auch eine eingeschränkte Anzahl an Wahllokalen“, meint Birgit Tupat, die noch keinen Wahlkampf starten möchte. Die Wahlperiode der Bürgermeisterin endet am 20. Mai 2018. Die Wahlvorschläge müssen von den politischen Parteien, Wählergruppen oder Einzelbewerbern spätestens bis zum 26. Februar eingereicht werden. 

„Allerdings wird dazu geraten, diese Frist nicht auszuschöpfen, da anderenfalls nicht mehr die Möglichkeit besteht, eventuelle Unrichtigkeiten oder formelle Mängel bis zum Ablauf der Frist zu beheben“, heißt es. Übrigens: Wer im Wahlausschuss sitzt, wurde bereits während der Ratssitzung beschlossen. Für die SPD sind es Aykut Aggül, Rita Joergens und Christian Pohlmann, für die CDU Sebastian Brinker, Ulrich Gülicher und Jens Philipp Olschewski, für die UWG Hans-Jürgen Hohage und Walter Voss.

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