Entwicklung der Kommune voran treiben

Die UWG empfing Birgit Tupat in der Grundschule Nachrodt, um die Wahlkampfthemen zu erörtern. Foto: Wieschmann

Nachrodt-Wiblingwerde - Am 15. April werden die Bürgerinnen und Bürger in Nachrodt und Wiblingwerde zu den Urnen gerufen, um einen neuen Bürgermeister zu wählen. Die bisherige Amtsinhaberin Birgit Tupat wird sich erneut zur Wahl stellen. Bislang ist auch noch nicht bekannt, ob es einen Gegenkandidaten geben wird. Die Frist hierfür läuft am 26. Februar ab.

Die UWG-Fraktion hat sich auch diesmal dazu bereit erklärt, die erneute Kandidatur Birgit Tupats zu unterstützen. Welche konkreten Projekte die Bürgermeisterin nach einer möglichen Wiederwahl in der Kommune vorantreiben will, darüber sprach sie am Donnerstagabend mit den Mitgliedern der UWG in der Grundschule Nachrodt. Vor allem der Ausbau der Infrastruktur und damit die Entwicklung der Kommune möchte Birgit Tupat in den kommenden Jahren vorantreiben. Gerade hier seien in der Vergangenheit nur sehr wenige Fördergelder abgerufen worden. Der Grund: „Nur wenn wir gemeinsam ein Gemeindeentwicklungskonzept aufstellen, können wir überhaupt Fördermittel generieren“, so Tupat. Von daher solle nun gemeinsam mit den Bürgern ein tragfähiges Konzept erstellt werden, das zudem auf einen Zeitraum bis 2030 angelegt sei. Schon im März stehen die Auftaktveranstaltungen in Nachrodt und Wiblingwerde auf dem Programm. „Moderiert durch ein Planungsbüro, kann dies als eine Art Ideenwerkstatt bezeichnet werden, in die sich jeder einbringen kann“, so Tupat. Um für die Förderperiode ab dem Jahr 2019 berücksichtigt zu werden, „müssen wir jetzt endlich zu Potte kommen“. Ziel sei es, das fertig ausformulierte Konzept bereits im Oktober durch den Rat beschließen zu lassen, um Anträge stellen zu können. Ein weiterer Punkt betraf den Ausbau der digitalen Verwaltung und das digitale Dokumentenmanagement. Die Folge: in Zukunft können Verwaltungsvorgänge auch über das Internet und damit papierlos abgewickelt werden. Doch trotz aller Digitalisierung bekräftigte Birgit Tupat aber auch: „Das Amtshaus gehört zu Nachrodt-Wiblingwerde“. Weitere wichtige Themen sind ein „gut funktionierendes Schulsystem, das dem tatsächlichen Bedarf entspricht und zudem den Elternwillen berücksichtigt“. Dies schließe auch die Stärkung des Standorts der Sekundarschule und eine erfolgreiche Inklusion ein. Wer mit Birgit Tupat persönlich über die Entwicklung der Gemeinde diskutieren will, kann dies am 31. März und 14. April am Edeka-Markt in Nachrodt und am 7. April in der Dorfmitte Wiblingwerde tun.

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