Drei große Baumaßnahmen in den nächsten drei Jahren

Bürgermeisterin Birgit Tupat und ihr Stellvertreter Axel Boshamer (r.) trafen jetzt in Düsseldorf mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (2. v.l.) und dem SPD-Landtagsabgeordneten Michael Scheffler zusammen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Für die nächsten drei Jahre rechnet Bürgermeisterin Birgit Tupat jährlich mit größeren Straßenbaumaßnahmen des Landesbetriebs Straßenbau in der Gemeinde. Diese Erkenntnis brachte sie von einem Gespräch mit Landesverkehrsminister Michael Groschek in Düsseldorf mit.

In der Landeshauptstadt besprach Bürgermeisterin Tupat zusammen mit Fachbereichsleiter Axel Boshamer auf Initiative des Landtagsabgeordneten Michael Scheffler mit dem Minister wichtige Infrastrukturmaßnahmen, die in nächster Zeit in der Doppelgemeinde durchgeführt werden sollen. Bereits für 2015 sei neben der Erneuerung der Ehrenmalstraße (L 692) zwischen dem Ehrenmal und dem „scharfen Eck“ auch mit einer großen Baumaßnahme auf der Altenaer Straße (B 236) zu rechnen, berichtete Tupat von dem Gespräch. Die Bundesstraße soll zwischen den Walzwerken Einsal und dem Getränkemarkt Gefromm eine neue Fahrbahndecke erhalten – eine Baumaßnahme, die sich voraussichtlich bis in den Herbst hineinziehen wird.

Für das Jahr 2016 steht dann nach Worten von Birgit Tupat endlich die Sanierung der L 692 zwischen Nachrodt und Rennerde an. Aus Sicht der Bürgermeisterin ist die Erneuerung dieser Straße dringend erforderlich, weil sie viel befahren wird: Wer einem Stau auf der Autobahn 45 entgehen will, nutzt die L 692 gerne als Ausweichstrecke. „Sogar große Lastwagen, obwohl sie die Strecke eigentlich gar nicht befahren dürfen“, hat Tupat festgestellt. Der Ausbau der Serpentinen war eigentlich schon einmal für 2015, der weitere Ausbau dann für 2016 geplant. Jetzt sollen aber beide Baumaßnahmen miteinander verbunden und im Jahr 2016 durchgeführt werden. Die Bürgermeisterin begrüßt das: „Dadurch muss die Strecke nicht zwei Mal vollständig gesperrt werden.“

Die dritte Maßnahme, die in dem Gespräch erörtert wurde, war der Neubau der Lennebrücke. Dafür soll nach dem aktuellen Zeitplan nun im ersten Quartal 2015 ein Planungsentwurf vorgelegt werden. Für Birgit Tupat ist dies ein Zeichen, dass der Baubeginn nach wie vor für das Jahr 2017 vorgesehen ist. „Wir wissen ja nicht, wie marode die Brücke ist. Aber auf keinen Fall wollen wir hier eine Situation haben wie in Werdohl“, sagte sie mit Blick auf die dortige halbseitige Sperrung einer Brücke über die Lenne, so dass der Verkehr derzeit über eine Ampel geregelt wird. Wie genau die neue Nachrodter Lennebrücke aussehen und wie sie verlaufen könnte, will Minister Groschek sich bei einem Ortstermin im Frühjahr 2015 noch einmal anschauen.

Das Gespräch im Ministerium hatte Groschek während seines Besuch beim „Lenne lebt“-Tag im August in Aussicht gestellt. Sowohl Tupat als auch Scheffler freuten sich darüber, dass es nun zustande kam: „Es ist schön, dass der Gesprächsfaden mit Minister Groschek nach seinem Besuch in Nachrodt nicht abgerissen ist“, erklärten sie unisono. - Volker Griese

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