Bürgermeisterin vereidigt

„Hier geht es um 6664 Nachrodt-Wiblingwerder"

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Bürgermeisterin Birgit Tupat wurde von Michael Schlieck (rechts) vereidigt und tritt ihre zweite Amtszeit an.

Nachrodt-Wiblingwerde - Für Michael Schlieck war es eine ehrenvolle Aufgabe. Als ehrenamtlicher Bürgermeister vereidigte der CDU-Ratsherr Birgit Tupat in ihre zweite Amtszeit.

Die Bürgermeisterin, die nun die kommenden sieben Jahre die Geschicke dieser „einzigartigen Gemeinde“ leiten wird, wie sie sie strahlend bezeichnet, stellte in ihrer Antrittsrede die 6664 Nachrodt-Wiblingwerder in den Vordergrund.

„Es ist für mich ein besonderer Moment“, so Birgit Tupat und dankte allen, die sie auf ihrem Weg begleitet und gestärkt haben, wie die UWG oder Freunde und Familie, die am Montagabend auch bei der feierlichen Zeremonie dabei waren. „Vor allem möchte ich den Wählern danken, die mir für die kommenden sieben Jahre ihr Vertrauen geschenkt haben. Zudem danke ich auch den Kritikern. Denn Kritik, ist sie sachlich und konstruktiv, ist wichtig und hilft beim Reflektieren der eigenen Leistung. Sie hilft dabei, im Amt zu wachsen.“ Der Wahlkampf-Slogan „Den Bürgern verpflichtet, nicht der Partei“ soll in ihrer neuen Amtszeit persönlicher Ansporn sein.

„Denn hier geht es nicht um mich, um persönliche Befindlichkeiten von Parteien, Fraktionen, Funktionsträgern oder Behörden. Hier geht es um etwas Größeres, nämlich um 6664 Nachrodt-Wiblingwerder.“ Es lohne sich, dafür zu kämpfen, die Eigenständigkeit der Gemeinde zu erhalten, die Lebensqualität und Infrastruktur stetig zu verbessen, und alles dafür zu tun, damit Nachrodt-Wiblingwerde weiter so charmant und liebenswert bleibe.

In Zeiten leerer Gemeindekassen sei es schwer, nicht nur zu verwalten, sondern auch zu gestalten. „Ich wünsche mir, dass wir es gemeinsam anpacken. Hand in Hand für unsere Gemeinde kämpfen.“ Mutig voranschreiten, neugierig Türen öffnen: Es war eine flammende Rede der Bürgermeisterin, die auch die Politik dazu aufrief, zu einer konstruktiven Kritik zurückzufinden, „wieder Meinungsvielfalt statt Contra-Kultur zu entwickeln.“

Große Aufgaben warten. „Der Gemeinde-Entwicklungsplan, Brückenbau, Windkraft. Viele Themen, die uns noch lange begleiten werden. Schon heute geht es um etwas unglaublich Wichtiges für das gesellschaftliche Leben, um unsere Rastatt. Also reichen wir uns heute die Hände und wagen einen konstruktiven Neuanfang“, so Birgit Tupat. Augenscheinlich wurde die Bürgermeisterin direkt gehört. Denn für die Rastatt gab es ein einstimmiges Votum. Zwei CDU-Vorstöße wurden dabei unterstützt. Mehr dazu in der morgigen Ausgabe.

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