Wünsche im Amtshaus in Nachrodt willkommen

Wunschbaum der besonderen Art: Nicht nur Kinder profitieren 

Bürgermeisterin Birgit Tupat hofft auf viele Wunschzettel für den Wunschbaum im Amtshaus.
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Bürgermeisterin Birgit Tupat hofft auf viele Wunschzettel für den Wunschbaum im Nachrodter Amtshaus.

Der Wunschbaum steht - und die Gemeinde hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Denn nicht nur Kindern soll in diesem Jahr eine Freude gemacht werden.

Nachrodt-Wiblingwerde – Leben Sie im Altersheim und würden sich über ein kleines Weihnachtsgeschenk freuen? Oder haben Sie Kinder, die einen Wunsch haben, den Sie aufgrund eines knappen Geldbeutels nicht erfüllen können? Dann kommt der Wunschbaum im Amtshaus genau zur richtigen Zeit.

Erstmals bietet die Gemeinde nämlich einen Wunschbaum für Kinder und Senioren gleichermaßen an. „Es gibt viele ältere Menschen, die allein sind, keine Angehörigen haben. Und mit dem Geld kann man keine großen Sprünge machen“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat, die sich freut, dass auch älteren Menschen mithilfe des Wunschbaumes eine kleine Freude gemacht werden kann. Und natürlich sind auch wieder Familien und Alleinerziehende aufgerufen, mitzumachen.

Wunschzettel bis zum 11. Dezember im Amtshaus Nachrodt abgeben

Ab sofort und bis zum 11. Dezember können die Wunschzettel am Baum im Amtshaus aufgehangen werden. Er ist mit roten und goldfarbenen Kugel geschmückt und erstrahlt mit vielen kleinen Lichtern. Gespendet hat ihn auch in diesem Jahr der Tannenhof Tacke.

Niemand sollte sich scheuen, einen Wunsch anzuhängen“

Bürgermeisterin Birgit Tupat

„Niemand sollte sich scheuen, einen Wunsch anzuhängen“, sagt Birgit Tupat. Die Wünsche der Kinder und der Senioren können in den neuen „Briefkasten an den Weihnachtsmann“ am Amtshaus-Eingang eingeworfen werden oder auch persönlich an den Baum gehangen werden. Einfach klingeln.

Einen Termin muss man nicht vereinbaren. Das gilt ebenso für die Wunscherfüller, die in zwei Wochen einen Wunsch abpflücken und erfüllen können.

Wunscherfüller in Nachrodt können es kaum erwarten, einen Wunsch abzupflücken

Im vergangenen Jahr gab es mehr Menschen, die gern einen Wunsch erfüllt hätten, als Wünsche am Baum hingen. Das soll sich in diesem Jahr ändern. „In den Altersheimen ist die Idee gut angekommen. Es gibt viele Menschen, die sich freuen und jetzt einen Wunschzettel schreiben“, sagt Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz. Er hat auch schon Anrufe von Wunscherfüllern bekommen, die es kaum erwarten können, einen Zettel abzupflücken.

Apropos Zettel: Für die Wunschzettel gibt es keine Vorgaben. „Jeder kann kreativ werden. Das kann etwas Gemaltes sein, mit Fotos oder auch einfach den Wunsch auf ein Stück Papier schreiben.

Wichtig ist, dass man erkennen kann, was gewünscht wird“, sagt Sebastian Putz. Mehr als 20 Euro sollten die Wünsche aber nicht kosten. „Möglich sind natürlich auch zwei Wünsche für zehn Euro oder vier für fünf.“ In Zeiten der Pandemie bietet das Ordnungsamt an, die Geschenke vor Weihnachten zu verteilen. „In den Altenpflegeheimen werden die Geschenke dann dem Pflegepersonal übergeben.“

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