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Bücher statt Ferngespräch: Besondere Telefonzelle in Wiblingwerde aufgestellt

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Von: Thomas Keim

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Spende für die Bücherzelle: (v.l.) Michael Plassmann und Mike Kernig übergaben den  Scheck der Sparkasse an Bürgermeisterin Birgit Tupat und Initiatorin Kirsten Steinecke. © Keim

Nachrodt-Wiblingwerde – Bücher aus der Zelle gibt es ab sofort vor der Kirche in Wiblingwerde. Zur Selbstbedienung.

Die „Bücherzelle“, so wird sie genannt, hat einen guten Start hingelegt. In einer ausgedienten Telefonzelle, die an der Kirche in Wiblingwerde installiert worden ist, geht es nicht mehr um Orts- oder Ferngespräche, sondern um Romane, Krimis oder Reisen, um Kunst, Kulturgeschichte oder Kochrezepte. 

Literatur zur Selbstbedienung, frei Haus. Jeder kann jederzeit ein Buch mitbringen oder mitnehmen. Einer Idee von Kirsten Steinecke folgend hatte sich die Gemeindeverwaltung entschlossen, das Projekt umzusetzen. Allein, eine passende Zelle zu finden, war gar nicht so einfach, berichtete Bürgermeisterin Birgit Tupat. 

Sparkasse spendet 2000 Euro

Von der Idee, eine original englische Telefonzelle zu kaufen, habe man sich wegen der horrenden Preise schnell verabschieden müssen. Nach langer Suche auf Ebay sei es dann gelungen, eine Telefonzelle zu ergattern. 

Mit 2000 Euro unterstützt die Sparkasse im Märkischen Kreis die Idee. Vorstandsmitglied Mike Kerning war mit Michael Plassmann aus der Geschäftsstelle Nachrodt gekommen, um die Spende zu übergeben. 

Seit zwei Wochen erfüllt die „Bücherzelle“ ihre Funktion schon sehr gut. „Ich schaue alle paar Tage mal nach“, sagt Initiatorin Kirstin Steinecke zufrieden. „Da ist viel Bewegung drin."

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