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Blick unter die Lennebrücke

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Von: Jona Wiechowski

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Durch einen Teleskoparm konnte die Arbeitsbühne direkt unter die Brücke schwenken.
Durch einen Teleskoparm konnte die Arbeitsbühne direkt unter die Brücke schwenken. © Jona Wiechowski

Sie hält noch. So sieht es zumindest aus. Doch noch liegen die Ergebnisse der Brückenuntersuchung nicht vor.

Nachrodt-Wiblingwerde – Alle fünf Jahre steht sie an, die große Brückenprüfung: Mit einem Brückenuntersichtgerät schauten sich am Sonntag Prüfer die Lennebrücke ganz genau an. Mit dem gelenkigen Teleskoparm konnte der Lastwagen die Arbeitsbühne direkt unter die Brücke schwenken. So konnten kritische Stellen aus der Nähe betrachtet werden.

Schulnoten

Bewertet werden Brücken bei den Kontrollen nach Schulnoten. „Vor fünf Jahren hat die Lennebrücke eine 3,7 bekommen”, erklärte ein Mitarbeiter von Straßen.NRW. Fest stand schon am Sonntagmorgen: „Die Brücke ist einseitig befahrbar. So bleibt es auf jeden Fall.”

Versorgungsleitungen

Der Super-Gau sei die komplette Sperrung der Brücke. Davon ging der Straßen.NRW-Mitarbeiter im Gespräch aber nicht aus — auch wenn sich der Zustand in den letzten Jahren sicherlich nicht verbessert habe. Daran habe auch das verheerende Hochwasser vom 14. Juli seinen Anteil gehabt. Viel Gestrüpp und Bäume wurden gegen die Brücke gespült. Der Kontrolle unmittelbar nach der Flut hielt die Lennebrücke aber stand. Neben der Brücke selbst wurden auch die Versorgungsleitungen, die unter der Brücke „hängen“, untersucht. Dort gibt es einen Abwasserkanal, eine Hochdruckgasleitung von Open Grid, eine Gasleitung sowie eine Stromleitung von den Stadtwerken Iserlohn. So war unter anderem auch ein Mitarbeiter des Abwasserwerkes vor Ort. Der Verkehr konnte während der Prüfung, die bis in den frühen Nachmittag reichte, ganz normal weiterlaufen — also wie gewohnt einspurig.

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