Brettken findet ein neues Zuhause

Die Toilette ziert der König der Löwen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Warm und trocken ist es im neuen Domizil des Brettkens am drögen Pütt. Das ist ein Riesenfortschritt gegenüber dem alten Lager im Rastatt-Keller, in dem die Requisiten vor sich hin schimmelten. Der wird in Kürze einer neuen Nutzung zugeführt, weshalb die Gemeinde dem Ensemble die Dachgeschosswohnung im Haus Hagener Straße 96 angeboten hat.

Allerdings nicht ganz kostenlos, weshalb die Theaterleute dringend Sponsoren brauchen.

100 Euro Kaltmiete plus Nebenkosten stellt die Kommune als Hauseigentümerin in Rechnung. „Geld, das wir vorerst aus Rücklagen nehmen müssen“, erklärt Intendant Dr. Michael Podworny. So riesig sind die allerdings nicht, dass das Brettken dauerhaft die Miete daraus zahlen kann. „Wir brauchen Mäzene. Förderer, die sagen, wir übernehmen feste Monats- oder Quartalsmieten. Oder Menschen, die uns mit Spenden unterstützen können“, so Podworny.

„Jetzt haben wir einen festen Platz“, freuen sich die Darsteller und Helfer im Hintergrund. Das Brettken kann Gäste empfangen, was im Hinblick auf das 40-jährige Bestehen in 2015 wichtig wird. „Da möchten wir gern mal zu einem Tag der offenen Tür einladen“, erklärt Dr. Michael Podworny. Noch lagern die Bühnenelemente und Requisiten in dem erbärmlichen Keller, der im aktuellen

Zustand nicht mehr zu nutzen ist. Das Brettken bezog ihn einst vor 20 Jahren. Bevor die Wände feucht wurden, konnte dort auch geprobt werden - das geht seit einiger Zeit schon nicht mehr.

Sofern sich Unterstützer finden, kann das Brettken mit seinem Fundus dort alt werden.

Ausführlicher Bericht in der AK-Ausgabe von Montag, 19. Januar 2015

von Ina Hornemann

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