„Brettken“ setzt auf Krankenhaus-Kömödie

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Eine erschreckende Diagnose? ▪

NACHRODT ▪ Das Amateurtheater „Das Brettken am Drögen Pütt“ hat sich für die diesjährige Spielsaison ein Stück mit ordentlich Lokalkolorit ausgesucht. Die Kriminalkomödie „Geldfieber“ stammt aus der Feder der Mendener Autorin Kathrin Heinrichs.

Ein Krankenhaus in Menden ist Schauplatz der Ereignisse, die an sechs Terminen im Saal der Rastatt dem Publikum vorgeführt werden. Sämtliche Klischees, die mit Krankenhäusern, Ärzten und Patienten in Verbindung gebracht werden, werden in „Geldfieber“ bedient, verrät Regisseur Dr. Michael Podworny. „Jeder, der schon einmal in irgendeiner Form Kontakt mit einem Krankenhaus hatte, wird sich wiedererkennen.“

Unter den Ärzten, Krankenschwestern und Patienten sind die vielfältigsten Charaktere dabei, aber: „Die Personen scheinen nicht immer das zu sein, was sie vorgeben“, verspricht Podworny Spannung bis zum Schluss.

Der Handlung liegt der Ausbruch eines Häftlings aus einer dem Krankenhaus nahe gelegenen Justizvollzugsanstalt zugrunde. Als bekannt wird, dass sich der Mann in der Nähe herumtreibt, geraten Personal und Patienten in helle Aufregung.

Ein Heiratsschwindler, ein Muttersöhnchen und ein Kunstprofessor geraten auf der Männerstation aneinander, während die Frauen vor Angst fast erstarren - bis auf eine: Die verwirrte Patientin Frau Plassmann kann niemand davon abhalten, als „Kellnerin“ in sämtlichen Zimmern nach wie vor Bestellungen entgegenzunehmen. Doch dann gelingt es dem Ausbrecher tatsächlich, auf der Suche nach einem Komplizen in das Krankenhaus einzudringen.

Die Laienschauspieler präsentieren „Geldfieber“ am 15., 17., 20., 23., 24., und 27. Juni jeweils ab 20 Uhr im Festsaal der Rastatt. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf oder an der Abendkasse zum Preis von acht Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder und Jugendliche. ▪ Von Susanne Riedl

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