Breddestraße: Kanal völlig marode

NACHRODT-WIBLINGWERDE- Es waren beeindruckende Bilder, welche die Fachleute dem Planungs- und Bauausschuss gestern präsentierten.

Eine Roboterkamera hatten die Ingenieure vom Planungsbüro Hagen durch den Breddestraßenkanal fahren lassen und die Aufnahmen zeigten einen bauchigen, undichten und teilweise geborstenen Mischwasserkanal, der offensichtlich nicht zu reparieren ist. Auch die Hausanschlüsse (die Rede war von 23 ) sind in den meisten Fällen nichts mehr. Das nämlich machten die Ingenieure deutlich. Und mit Inliner-Verfahren kommt man hier nicht weiter. Das würde nicht lang genug halten. So kommt unter dem Stich nur die offene Bauweise in Frage. Das Problem dabei: Der Kanal liegt in den Gärten, teilweise, zwischen drei und vier Metern tief, ungenügend gegründet auf unsicherem Hanglehm mit Anschüttungen. Die Sanierung kommt daher teuer. Seitens des Planungsbüros wurden Varianten genannt, die knapp an die 400 000 Euro heranreichen.

Dabei empfehlen die Planer die Variante „offene Erneuerung“. Und dabei geht es darum, den Kanal dann höher auf ein Schotterbett zu legen. Auch eine Gründung mit Stempeln muss erfolgen. Diese Variante würde 370 000 Euro kosten, inklusive Wiederherstellung der Gärten.

Die Hausbewohner müssten, so hieß es gestern, ihre Hausanschlüsse selbst bezahlen. Auf jeden Fall wird ein Gespräch mit Anliegern führen, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. - vdB

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