Brandmelder schlägt an: Personen gerettet

Kaminbrand im Straßenzug „Zur Nordhelle“ - es blieb bei Sachschaden.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Die Feuerwehr wurde Samstag um 19.52 Uhr zur Nordhelle gerufen. Dort brannte in einem Wohnhaus der Schornstein. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Funken und offene Flammenbildung am Kamin auf dem Dach mit bloßem Augen zu erkennen.

Michael Kling, Leiter der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde rief gemäß Alarm- und Ausrückeordnung die Mitglieder des Löschzuges 2 (Wiblingwerde und Veserde) und eine kleine Schleife vom Löschzug Nachrodt zur Brandstelle. Zudem wurde automatisch die gemeinschaftliche Drehleiter von Nachrodt-Wiblingwerde und Altena angefordert und zur Nordhelle gefahren. Bereits nach nur acht Minuten trafen die Einsatzkräfte in der Nordhelle ein.

Drei Trupps unter schwerem Atemschutz und ein Trupp, der sich dem Feuer über die Drehleiter näherte, befreiten den Kamin von festsitzendem Ruß, so dass der Schornstein wieder frei abziehen konnte. Dies erwies sich allerdings als ein schwieriges Unterfangen. Kling: „Andere Mitglieder der Löschgruppe bauten eine Wasserversorgung auf und kontrollierten den Kaminverlauf in der Wohnung, damit die aufstauende Hitze nicht im Haus zu Folgebränden führte. Schließlich konnten an der Schornsteinsohle die glühenden Rußreste aufgenommen werden und außerhalb des Gebäudes mit Wasser abgelöscht werden.

Kling bilanhziert: Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. Um 22:30 Uhr, also nach über zweieinhalb Stunden, war der Einsatz beendet.

Besonders erwähnenswert: Die Hausbewohner bemerkten den Brand frühzeitig, da im Dachgeschoss ein Rauchmelder installiert war. Somit konnte Personenschaden und größerer Sachschaden verhindert werden. Kling: „Wir können als Wehr nur immer wieder auf den Nutzen eines Rauchmelders hinweisen. Solche Einsätze zeigen eindringlich, dass dies nicht pure Theorie ist, sondern sich in der Praxis bewährt.“

von Johannes Bonnekoh

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