Großmutter muss ins Krankenhaus

Zweifamilienhaus brennt am Hermann-Löns-Weg in Nachrodt

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Den Feuerwehrleuten war schnell klar, dass die Lage ernst war.

[Update, 14.10 Uhr] Nachrodt-Wiblingwerde - Die Flammen schlugen bereits durch den Raum, als die Feuerwehr am Mittwoch, 22. März, am Hermann-Löns-Weg eintraf. Dichter Rauch vernebelte die Sicht und die Hitzeentwicklung war enorm. Ein komplizierter Einsatz.

Um 10.26 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Nachrodt-Wiblingwerder Feuerwehr unter dem Stichwort „Gebäudebrand“ nach Nachrodt gerufen. Schnell war klar, dass die Lage ernst war. Das komplette Gebäude war bereits verraucht. „Der Rauch war so dicht, dass wir erst einmal gar nicht richtig sehen konnten, wo denn der Brandherd überhaupt lag“, so Wehrleiter Michael Kling.

Mit einem Hochdrucklüfter wurde der Rauch aus den Fenstern verdrängt. Das sorgte zum einen für eine bessere Sicht, zum anderen verhinderte es eine sogenannte Rauchgasentzündung, die bei großer Hitze entstehen kann. „Wir stellten fest, dass in einem normal möblierten Zimmer im Untergeschoss Schränke und Wandverkleidung brannten“, berichtete Kling. Drei Rettungstrupps rückten mit schwerem Atemschutz zum Brandherd vor und konnten das Feuer doch recht schnell löschen. Wie der Brand entstanden ist, ist noch völlig unklar. Das Zimmer wird von der siebenköpfigen Familie eigentlich nicht genutzt, auch gab es keine Elektrogeräte.

Brand am Hermann-Löns-Weg

Durch die extreme Rauchentwicklung ist das Haus fürs erste unbewohnbar. In dem Haus lebt eine siebenköpfige Familie, die nun zunächst bei Angehörigen Obdach findet. Die Großmutter wurde mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Alle anderen blieben unverletzt. Auch konnte kein Hund gefunden werden. Zwischenzeitlich hieß es, dass noch ein Vierbeiner im Gebäude sei. „Die Familie betonte, keinen Hund zu haben“, so Kling.

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