Straße frei, Sperrung bleibt

Ärgerlich vor allem für die Altenaer: Die Einbahnstraßenregelung an der Brachtenbeck blieb übers Wochenende bestehen

Nachrodt/Altena - Streng genommen hat jeder, der am Wochenende durch die neuen Serpentinen zwischen Nachrodt und Wiblingwerde fuhr, eine Ordnungswidrigkeit begangen. Zwar wurde die Straße am Freitagnachmittag für den Verkehr freigegeben, indem die Baken unmittelbar vor dem neugestalteten Straßenstück beiseite geräumt wurden. Weiter entfernte Sperrungs- und Umleitungsschilder blieben allerdings stehen – und damit hieß es zum Beispiel am Abzweig der Ehrenmalstraße von der B 236 ganz eindeutig „Durchfahrt verboten in Richtung Wiblingwerde“. Während die meisten Ortskundigen Bescheid wussten und das Schild ignorierten, werden Fremde auch am Wochenende der sehr weiträumigen Umleitung gefolgt sein.

Eher nicht ignorieren ließ sich die am Wochenende weiterhin bestehende Verkehrsregelung in der Brachtenbeck. Sie blieb ab dem Ende der Bebauung Einbahnstraße und durfte nur talwärts befahren werden – sehr zum Ärger etlicher Altenaer, für die diese Straße die schnellste Verbindung zu Teilen der Stadt Lüdenscheid und zur Autobahnauffahrt Lüdenscheid-Nord darstellt.

Die Beschilderung ist Sache von Straßen.NRW und kann von der Gemeinde nicht eigenmächtig verändert werden – schon gar nicht auf Altenaer Stadtgebiet. Dort hatte der Landesbetrieb übrigens schon eine Woche zuvor für erheblichen Unmut gesorgt, weil wegen Baumfällarbeiten ganz kurzfristig die B 236 gesperrt wurde und die Umleitungsschilder zum Teil sehr verwirrend waren. 

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