Boshamer: „Es geht um mehr als drei Stühle“

Gemeinde greift nach Fördergeld

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Axel Boshamer sieht gute Chancen für die Doppelgemeinde.

Nachrodt-Wiblingwerde - Lenneschiene 2.0 heißt das neue Projekt, das sich an die „Regionale 2013“ anschließt.

Unter dem Arbeitstitel Lenneschiene 2.0 haben acht Kommunen – Lennestadt, Schmallenberg, Finnentrop, Plettenberg, Werdohl. Altena, Iserlohn und Nachrodt-Wiblingwerde – einen Arbeitskreis gebildet, um neue Projekte umzusetzen. Fördermittel sind bereits zugesagt, so dass auch in der Doppelgemeinde vielleicht ein nächstes Schmuckstück entstehen könnte. „Unser Leuchtturmprojekt in der Regionale war die Lenneterrasse an der Rastatt. Jetzt geht es weiter in eine neue Förderperiode“, freut sich Ordnungsamtsleiter Axel Boshamer. Beauftragt wird ein Büro, dass die Vorschläge auf „Herz und Nieren“ prüft. Dabei werden sicher auch solche diskutiert, die längst im Ideekatalog vorhanden sind, aber bei der Regionale nicht umgesetzt werden konnten.

Noch nicht umgesetzt

 60 gab es damals an der Zahl, 15 wurden realisiert. „Vielleicht gibt es aber auch noch neue Vorschläge“, sagt Axel Boshamer, der es sinnvoll findet, ein unabhängiges Büro einzuschalten. „Es ist immer besser, wenn man jemanden hat, der durch die neutrale Brille guckt, der keine Hintergründe kennt, sondern nur sieht, was machbar ist und was nicht“, so Boshamer. Das Fördergeld müss sich allerdings die acht Städte teilen. „Natürlich soll das Geld auch gerecht verteilt werden, aber vielleidht gibt es Kommunen, die aktuell keine Maßnahmen planen“, glaubt Axel Boshamer daran, dass es bei den Vorhaben mehr als um „drei Stühle und zwei Bänke“ geht, wie es während der Sitzung des Rates etwas ironisch formuliert wurde. Die Vorschläge können auf jeden Fall in den nächsten Haushalt 2017 eingeplant werden.

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