Blutspende: Neues Gesicht an der Spitze des Helferteams

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Das „Team 7“ vom DRK-Blutspendedienst West

Nachrodt-Wiblingwerde – Es gibt ein neues Gesicht an der Spitze des Blutspende-Helferteams. Eine junge Frau hat das Ehrenamt übernommen.

Gefühlt ist alles anders. Es ist nüchterner – mehr professionell als familiär. Keine Plauderstunde, kein gemütliches Essen miteinander, wie es die Blutspender seit Jahren kennen und schätzen. Corona gibt neue Rahmenbedingungen vor. 

Hinzu kommt ein fast komplett neues Team, das die Spender betreut. Und so steht allein die Blutspende selbst im Mittelpunkt für die 87 Nachrodter, Wiblingwerder und Altenaer, die am Mittwoch in die Lennehalle kamen. 

Über Instagram von Suche erfahren

„Hat sich an Ihren Daten etwas geändert?“, fragt Lea Weispfennig bei der Anmeldung jeden Spender. An der Seite von Annette Heumann hat sie ihren ersten Einsatz als Blutspendebeauftragte. 

Neues Gesicht: Blutspendebeauftragte Lea Weispfennig (r.) mit Annette Heumann

Aufgeregt ist sie nicht. „So kompliziert ist es nicht“, sagt die 28-Jährige schmunzelnd, die seit Jahren selbst Blut spendet. Auf Instagram hatte die Sozialpädagogin den Aufruf des DRK Altena-Nachrodt gelesen,das dringend einen Nachfolger für Gisela Gundermann suchte. 

„Bis das Masterstudium im Herbst losgeht, habe ich nichts zu tun. Und auch danach ist die zeitliche Erfordernis für die Unterstützung beim Blutspenden ja nicht so groß“, meint die junge Frau. 

Mit Ehrenamt vertraut

Mit ehrenamtlichem Engagement hat die Altenaerin schon Erfahrung: Sie ist auch ausgebildete Hospizbegleiterin. Eigentlich sollte Lea Weispfennig von Britta Trappe – die zweite Neue im Bunde – unterstützt werden. Aber diese musste ihren ersten Einsatz absagen. 

Und so helfen andere mit: Annette Heumann, Petra Fischer und auch Rotkreuzleiter Alexander Voss beispielsweise, der im Vorraum der Lennehalle die Temperatur aller Blutspender misst. „Für die Sommerferien liegen wir mit 87 Spendern ganz gut im Mittelfeld“, sagt er. 

Lunch-Pakete für 140 Spender

Gerechnet hat man aber mit mehr Leuten: 140 Lunch-Pakete liegen bereit, die Mitarbeiter vom Edeka gepackt haben: Wasser, Apfelsinen, Caprisonne und Müsliriegel. 

Bei der Blutspende selbst kümmert sich das „Team 7“ vom Blutspendedienst West um die Spender. Teamleiter Manuel Kuntze ist sehr zufrieden mit der Terminvergabe über die App des Blutspendedienstes. Dadurch sei es zu Stoßzeiten weniger drubbelig. 

90 Spender haben einen festen Termin, drei müssen wieder gehen, weil ihr Hämoglobinwert zu niedrig ist. Drei Erstspender werden begrüßt, zwei Ehrungen gibt es: Bernd Fischer spendet zum 100., Brigitte Tiemesmann zum 50. Mal.

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