Blutspende in Nachrodt: Neues Team, neue Regeln

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Bei der Blutspende in der Lennehalle wird Abstand gewahrt.

Nachrodt-Wiblingwerde – Vieles ändert sich bei der Blutspende in der Doppelgemeinde: Es gibt ein neues Team - und weniger Termine.

Die Sorge war groß, dass sich niemand finden wird: Doch das DRK Altena-Nachrodt kann mit einem neuen Team die Blutspende-Veranstaltungen in der Doppelgemeinde weiterführen. 

Britta Trappe und Lea Weisspfennig haben sich auf einen Aufruf in den sozialen Medien gemeldet – und starten am Mittwoch, 8. Juli. Von 15 bis 20 Uhr sind Blutspender in der Lennehalle willkommen. 

Kaltstart für die Neuen

"Sie werden ins kalte Wasser geworfen, bekommen aber große Unterstützung von uns“, sagt Michael Pingel, Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Blutspendedienst West. 

Und so wird auch ein Teil der alten Garde mithelfen, dass die Blutspender gut betreut werden. Da sich die Blutspendebeauftragte Gisela Gundermann aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hatte, war Not am Mann. 

Denn ohne die Helfer, die die Spender betreuen – von der Anmeldung bis zur Essensausgabe – können keine Blutspendetermine durchgeführt werden. Die neuen Weichen wurden während einer DRK-Sitzung gestellt. 

Riesenbedarf an Blut

Der DRK-Blutspendedienst West steht vor einer großen Herausforderung. Einerseits steigt der Bedarf an Blutpräparaten momentan stark an, andererseits kann der Blutspendedienst den Bedarf kaum decken. 

„Einige Spendeorte mussten aufgrund der räumlichen Enge aufgegeben werden. Dazu gehört auch das Wiblingwerder Gemeindehaus“, sagt Michael Pingel, der hofft, dass die Wiblingwerder am Mittwoch den Weg nach Nachrodt gern auf sich nehmen. 

„Die Krankenhäuser haben wieder ihren normalen Betrieb aufgenommen und führen die verschobenen Operationen durch, so dass unser Kontingent arg geschrumpft ist“, so Michael Pingel. 

Besondere Schutzmaßnahmen

Er richtet einen dringenden Appell an die Nachrodt-Wiblingwerder Blutspender, den anstehenden Termin unbedingt wahr zu nehmen. Die 56 Tage, die zwischen den Spenden liegen müssen, sind in der Doppelgemeinde auch verstrichen. 

Der Spendetermin wird – wie im Mai – unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen in der Lennehalle durchgeführt. Die Entnahmeteams werden Schutzkleidung tragen. Die Liegen werden im Zwei-Meter-Abstand aufgebaut, ebenso die Ruhebetten. Im Vorraum der Lennehalle wird die Temperatur aller Gäste gemessen. 

Terminvergabe per App

Sollte keine erhöhte Temperatur festgestellt werden (>37,5 Grad), geht es zur Anmeldung. Auch gibt es wieder eine Terminreservierung. Wer die App des Blutspendedienstes auf dem Handy hat, kann eine Uhrzeit für Mittwoch buchen. 

Wer keine App hat, kann die kostenlose Hotline 08 00/1 19 49 11 nutzen. Mehr als 100 Spender nutzten diese Möglichkeiten beim letzten Blutspenden.

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