Blick auf Demografie, Geburtenzahlen und Kindergartenplätze

„Rechnen mit mehr Bedarf“

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Als Wohnort ist Nachrodt-Wiblingwerde beliebt. Das liegt auch an der verkehrsgünstigen Lage, sagt die Bürgermeisterin.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die voraussichtliche Entwicklung der Doppelgemeinde zeigt sich als durchaus mit Potenzial ausgestattet. Bürgermeisterin Birgit Tupat weiß, dass Nachrodt-Wiblingwerde – bis vor zwei Jahren – eine von zwei noch wachsenden Gemeinden im Kreisgebiet war.

Da wurden bis zu 70 Neugeborene in der Doppelgemeinde gezählt. Und auch heute gibt es kaum Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Der Rückgang ist geringer als anderenorts“, freut sich die Verwaltungsleiterin.

Es gibt 6664 Einwohner. Häuser zum Beispiel sind in der Doppelgemeinde gefragt. Gerade jüngere Familien schätzten die kurzen Verkehrsanbindungen etwa in Richtung Ruhrgebiet. Zurück zu den Geburtenzahlen.

Sollten die beizeiten nicht auch Auswirkungen auf den Bedarf an Kindergartenplätzen haben? „Wir rechnen mit einem steigenden Bedarf, besonders im Bereich der U2-Betreuung“, sagt Birgit Tupat, also für Kinder unter zwei Jahren. Anschließend würden diese Mädchen und Jungen dann natürlich in ältere Kindergartensemester hineinwachsen.

 Bis ins Jahr 2020/21 erwartet Kämmereileiterin Gabriele Balzukat gleichwohl „stabile Zahlen.“ Im Bereich der Ü3-Kinder seien es derzeit wohl an die 100 Prozent der Junioren, die einen Kindergartenplatz haben.

Generell sei die Situation so, dass im U3-Bereich – also für Kinder unter drei Jahren – die Planung schwierig sei. „Man kann letztlich nur nachsteuern.“ Dennoch bezeichnet es die Kämmerin als denkbar, dass hier in der Zukunft eine neue Gruppe erforderlich werden könnte.

 Und dann würde das Thema Raumbedarf aktuell. Denn. Die vorhandenen Einrichtungen – es gibt fünf Kindergärten in Nachrodt-Wiblingwerde - seien hinsichtlich ihrer Flächen wohl alle an der Grenze.

 Nach aktuellen Zahlen des Kreisjugendamtes gibt es 45 Plätze im Evangelischen Kindergarten Wiblingwerde, 20 Plätze im dortigen Waldkindergarten, 65 in der Awo-Kita Geschw.-Scholl-Straße, 62 in der Kita Bachstraße und 44 in der Kita St. Elisabeth. Das Angebot summiert sich mithin auf 236 Plätze. Für den Löwenanteil der Kinder – 110 wird eine Betreuung über 35 Stunden in Anspruch genommen.

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