Kripo vor Ort

Bilder der Zerstörung: Unbekannte wüten in allen Räumen der Rastatt

[Update] Nachrodt-Wiblingwerde - Die Rastatt ist zerstört. Unbekannte Täter wüteten in der Nacht zum Mittwoch in allen Räumen, rissen Lampen von der Decke, warfen mit Gläsern und Feuerlöschern, zerschlugen Fenster.

Sie wüteten allerorts: im Saal, im Schankraum, in der Küche, in den Hotelzimmern, in der ehemaligen Wohnung von Anke Ahlers. Nichts, aber auch gar nichts wurde verschont. "Unfassbar", sagt Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz, der mit Polizeibeamten vor Ort war. 

Fassungslosigkeit auch bei Bürgermeisterin Birgit Tupat. Von der Gaststätte ist nicht viel übrig. Die Spurensicherung der Kripo nahm den Tatort zwei Stunden unter die Lupe - und fand einen lupenreinen Fingerabdruck auf einem zerbrochenen Spiegel und Blutspuren. Man geht von einem Einzeltäter aus. Augenscheinlich verletzte sich der Einbrecher erheblich. Tropfen seines Blutes wurden auf dem Boden und an den Wänden gesichtet. 

Einbruch in der Rastatt

Die Spuren werden nun ausgewertet, gehen zunächst ins Spurenbüro nach Iserlohn, dann zur KTU nach Hagen und dann zum LKA. Vielleicht gibt es einen Treffer in der Kartei. Nach ersten Erkenntnissen ist der Randalierer durch ein Fenster in der Küche eingestiegen – augenscheinlich mit einer blinden Wut, die ihresgleichen sucht. Kein Raum wurde verschont. 

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