Marianne Anschütz, Oberin Diakonisse aus Witten, spricht vor Gemeinde Obstfeld

Besuchen, zuhören, teilhaben

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„Sonntags trage ich immer noch Tracht“, sagt die langjährige Diakonisse Schwester Gerda Stuhm. Neben ihr Nachrodts „GemeindeSchwester“ in Ausbildung Monika Grefe neben Oberin Diakonisse Marianne Anschütz und der ehemaligen Diakonisse Sr. Marlies Andreae (v.l.).

Nachrodt-Wiblingwerde - Besuch aus Witten hatte am Sonntag, 15. Januar,  die ev.-ref. Kirchengemeinde Nachrodt-Obstfeld. Den Sonntagsgottesdienst besuchten Oberin Diakonisse Mariane Anschütz und ihre ehemals aktiven Mitschwestern Gerda Stuhm und Marlies Andreae.

Das Trio war gekommen, um der noch in Ausbildung zur GemeindeSchwester (die Schreibweise ist eine Anspielung auf die neue Rolle der Schwester) Monika Grefe „den Rücken zu stärken und über die Aufgaben der Diakonie und einer Gemeindeschwester heute zu reden.“ Diesen Part übernahm die Oberin vor gut besuchtem Gotteshaus. „Besuchen, zuhören, teilhaben“, das seien die Kriterien, nach denen Monika Grefe ihre Arbeit ausrichte, führte die Oberin aus. Der neue Typ Diakonisse Diakonisse sei so etwas wie eine „eigenständige Ansprechpartnerin, eine Vernetzungskraft zwischen Gemeinde, Pfarrer, Presbyterium und den Gemeindegruppen.“ Dass das spezielle Gemeindeprojekt von Grefe, der Aufbau eines Besuchsdienstkreises, schon Früchte trägt, wurde sichtbar, als Gisela Greif für diese ihre Aufgabe gestern eingesegnet wurde. Grefe selbst sucht weiter nach „jeder helfenden Hand“. Kontakt: Tel.: 0151 57 82 79 99

Das Projekt

Die ev.-ref. Kirchengemeinde Nachrodt-Obstfeld beteiligt sich am „GemeindeSchwestern“-Projekt des Mutterhauses im Diakoniewerk Ruhr. In fünf westfälischen Kirchenkreisen erproben Diakonissen mit ihren Gemeinden dieses neue Angebot, auf das sie sich in einer dreijährigen berufsbegleitenden Weiterbildung vorbereiten. Begleitet wird es vom Mutterhaus im Diakoniewerk Ruhr in Witten.

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