Bürgermeisterin Birgit Tupat: "Lügen kann ich gar nicht leiden"

Besichtigung der Rastatt mit den Karakus-Brüdern hat kräftige Nachwehen

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Die Rastatt will augenscheinlich doch keiner haben.

Nachrodt-Wiblingwerde  - „Lügen kann ich gar nicht leiden“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Die Besichtigung der Rastatt hat nämlich laut Mehmet und Murat Karakus gar nicht stattgefunden. 

„Ich bin hier glücklich und zufrieden. Wir haben den Lennestein und die Hohe Steinert. Wir haben kein Interesse an der Rastatt und haben sie auch gar nicht besichtigt“, so Murat Karakus im Gespräch mit dem AK. Er würde auch gern wissen, wer das denn gewesen sei. 

Bürgermeisterin Birgit Tupat äußert sich mehr als erstaunt über diese Aussage. „Das ist wirklich eine Unverschämtheit , wenn so etwas behauptet wird“, so Birgit Tupat und ergänzt: „Wir haben doch nicht halluziniert.“ 

Mit Bauamtsleiter Dirk Röding war sie mit den möglichen Kaufinteressenten durch die Rastatt gegangen. Zudem hätten die Brüder alle Unterlagen und Gutachten bekommen. „Man könnte auch einfach sagen, dass man die Rastatt nicht haben will.“

Zum Hintergrund: Nachdem der CDU-Politiker Michael Schlieck im Rat gefordert hatte, die Rastatt zum Verkauf anzubieten, meldeten sich die Interessenten aus Altena bei ihm. Sodann fand eine Besichtigung des Gebäudes statt. 

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