Heiß begehrter Aufstieg in Schwindel erregende Höhen

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Ein Aufstieg mit der Drehleiter war für Groß und Klein die Attraktion beim Tag der offenen Tür der Löschgruppe Wiblingwerde.

Nachrodt-Wiblingwerde - Eine ganz besondere Attraktion bot am Samstag das Feuerwehrfest rund um das Gerätehaus in Wiblingwerde: Zum ersten Mal durften Kinder und Erwachsene mit der großen Drehleiter erleben, wie die dörfliche Welt aus 30 Metern Höhe aussieht. Der Tag der offenen Tür hatte aber auch noch eine Reihe anderer Angebote.

Der Andrang an der Dreihleiter war groß, und einige fanden das Abenteuer so aufregend, dass sie gleich noch einmal in den Korb steigen wollten. Doch es galt: Erst einmal fahren die, die noch nicht oben waren. Es waren versicherungstechnische Gründe, die bisher verhindert hatten, dass die gemeinsame Drehleiter der Stadt Altena und der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde zum Vergnügen eingesetzt wurde. Eine Zusatzversicherung macht diesen Spaß nun möglich, und natürlich nutzten die Kinder die Gelegenheit, sich in die durchaus schon Schwindel erregende Höhe befördern zu lassen und auf die anderen „herabzuschauen“. Und Versicherung hin oder her: Alle kamen heile wieder herunter und wussten nun, wie Wiblingwerde und sein Sportplatz von oben aussehen.

Feuerwehrfest in Wiblingwerde 2014

Das schöne Wetter trug das Seine dazu bei, dass das Fest rundum zu einem Erfolg wurde. Die Kinder tobten in der Hüpfburg, erkletterten deren Wände und hatten einen Nachmittag lang viel Spaß.

Begonnen hatte das Spektakel mit Vorführungen des derzeit laufenden Grundlehrgangs der angehenden Feuerwehrmänner und -frauen, die den Sprungretter, den luftgefüllten Nachfolger des einstigen Sprungtuchs, in Aktion zeigten. Von der Drehleiter aus fiel aus vergleichsweise niedrigen acht Metern eine Puppe herab auf das große markierte Kreuz. Die Übung schloss Auf- und Abbau des Sprungretters ein – eine Übung, die der gemeinsam ausgebildete Nachwuchs aus Nachrodt-Wiblingwerde, Altena und Neuenrade kurzerhand ans Gerätehaus in Wiblingwerde verlegt hatte, nachdem er zuvor am Gerätehaus in Nachrodt trainiert hatte.

Und obwohl die große Drehleiter allem anderen ein bisschen die Schau stahl, gab es doch auch jene, die Augen für die vielen Ausrüstungsgegenstände hatten, die der ausgestellte Gerätewagen in seinen vielen Kammern hatte. Geboten wurde aber nicht nur etwas für die Kinder und ihre Eltern: Wer es – vielleicht altersbedingt – eher ruhig angehen lassen wollte, konnte zwischen Herzhaftem und einem bestens ausgestatteten Kuchenbüffet wählen, das die Feuerwehrfrauen in sorgfältiger Heimarbeit zusammengestellt hatten.

Am Abend hielt das gute Wetter weiterhin an, so dass „das halbe Dorf“ zum Gerätehaus pilgerte. Dort trafen sich die Besucher vor allem draußen zu einem Bierchen – die Zahl der Tänzer in der überdachten Disco hielt sich zunächst in Grenzen. Und so wurde zur Musik, die DJ Marco auflegte, eher geplaudert als getanzt und lieber gepichelt als geschwitzt – aber der Stimmung tat das keinerlei Abbruch. - Thomas Krumm

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