Baustelle K24: Liefer-Engpässe beim Baumaterial

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Sehr eng ist es auf der K24. Das fordert auch die Fahrer der Baufahrzeuge.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es wird knapp mit den Steinen: Die sollen in den Untergrund der K24 verbaut werden, doch es gibt Lieferprobleme. Das ist der Zeitplan für die Großbaustelle.

Noch steht der Zeitplan: Nachzwölf Wochen Bauzeit soll der Verkehr auf der K24 wieder in der Woche ab Montag, 21. Oktober, rollen. Doch ob der Termin zu halten ist, hängt stark vom Lieferanten ab. Denn „derzeit gibt es Lieferprobleme im Steinbruch“, sagt Andreas Berg von Straßen.NRW. 

Die Steine werden als Frostschutzmaterial in die K24 eingebaut. Benötigt werden diese aber nicht nur für die Baustelle in der Doppelgemeinde. „Es gibt eine rege Bautätigkeit in der ganzen Region“, sagt Berg. Daher sei die Nachfrage nach Baumaterial groß. 

Asphalt kommt Anfang Oktober 

Doch die Baustelle ruht nicht etwa, weil Steine fehlen. Parallel werden derzeit Rinn- und Randsteine gesetzt. Der neue Asphalt soll in der Woche ab Montag, 7. Oktober auf die Straße kommen, für die Woche danach sind Restarbeiten geplant. 

Insgesamt wird die K24 auf einer Länge von 570 Metern rundum saniert, weil die Böschung samt Straße an mehreren Stellen zum Tal hin abgesackt war. Zudem fehlte es dem Untergrund an Tragfähigkeit. Darum werden Fahrbahn und der Hang bis in eine Tiefe von 1,80 Meter ausgebaut. 

Die topografischen Verhältnisse an der Hauptverkehrsader von Veserde nach Hohenlimburg sind extrem: Die K24 ist dort mit 4,50 Metern Breite sehr eng, was auch die Fahrer der großen Baufahrzeuge und Laster forderte.

Für die Sanierung sind Kosten von 440 000 Euro vorgesehen, die der Märkische Kreis als Träger der Kreisstraße zahlen muss. 

Kreisstraße bereitet häufig Probleme 

Kreis und Verkehrsteilnehmer hoffen gleichermaßen, dass die K24 nach der Sanierung keine Probleme mehr bereitet: Sie war 2007 ein Jahr lang wegen der Kyrill-Schäden gesperrt. 

Drei Jahre später musste der Hang gesichert werden, weil eine dort sitzende Quelle die Straße mit Wasser geflutet hatte. 2018 wurde die Bodenbeschaffenheit der K24 untersucht, was eine weitere Sperrung zur Folge hatte.

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