Zugmaschine ausgebrannt

Mit Löschschaum gingen die Feuerwehrleute aus der Doppelgemeinde gegen den Fahrzeugbrand vor.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Wie wichtig möglichst korrekte Angaben in einem Notruf sind, zeigte sich am Samstagmorgen bei einem Einsatz für die Nachrodt-Wiblingwerder Feuerwehr.

Von Thomas Bender

Der Kreisleitstelle war ein Fahrzeugbrand auf der Wiblingwerder Straße gemeldet worden. Die befindet sich bekanntlich in Nachrodt, folglich wurde der dortige Löschzug alarmiert. Der fand allerdings auf der Wiblingwerder Straße kein brennendes Fahrzeug. Erst nach einigem hin und her stellte sich heraus, dass die Einsatzstelle an der L 692, also an der Straße nach Wiblingwerde, lag und von der Nachrodter Wehr wegen der Baustelle am Holensiepen nur über einen zeitraubenden Umweg über Einsal zu erreichen war.

Als die Einsatzkräfte schließlich eintrafen, fanden sie einen brennenden LKW vor. Jetzt erst wurde der eigentlich zuständige Löschzug 2 alarmiert – das war wichtig, um die Löschwasserversorgung sicher zu stellen.

Mit Löschschaum gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen vor, konnten den Lastwagen aber letztlich nicht retten – er brannte komplett aus. Gemeindebrandinspektor Michael Kling wertete es im Rückblick als Erfolg, dass wenigstens der Anhänger und ein darauf transportierter Minibagger gerettet werden konnte. Ihn abzukuppeln war wegen der Schräglage des Gespanns nicht möglich, deswegen wurden Hänger und Ladung gekühlt. Die Maschinen gehörten einem Nachrodter Bauunternehmer. Die Wehr konnte nach zwei Stunden wieder einrücken. Insgesamt waren sechs Fahrzeuge und 25 Einsatzkräfte im Einsatz.

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