L692: Baustart am 1. April

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Nachrodt-Wiblingwerde - Alle verdrehen die Augen und sehen das Verkehrschaos nahen. Und doch geht kein Weg an der Sanierung der L692 an den Serpentinen vorbei. Die Notwendigkeit ist unumstritten. Start der Baumaßnahme ist am 1. April. Bis zum September gibt es eine Vollsperrung.

Als kleiner Vorgeschmack werden sogenannte „Baufeldfreimachungen“ stattfinden – und zwar vom 4. März, 6 Uhr, bis 5. März, 20 Uhr – quasi als letzte Vorbereitung und auch unter Vollsperrung. Gesperrt wird ab Holensiepen bis kurz nach dem Salzlager.

Am heutigen Mittwoch gibt es noch einen Ortstermin der Behörden. Dann wird auch noch einmal das Thema „Beschilderung“ besprochen. Wie im vergangenen Jahr gilt: Autofahrer müssen den Kreinberg hoch- und die Brachtenbeck runterfahren. Mit Einbahnstraßen-Regelung. „Die Verkehrsführung muss mehr überwacht werden“, so Ordnungsamtsleiter Axel Boshamer mit Blick auf die Ignoranz einiger Autofahrer bei der Generalprobe im vergangenen Jahr.

Damals wurden die Schilder schlicht absichtlich oder unabsichtlich übersehen. Ab April wird die Polizei mehr kontrollieren. Und: Von der L692 kann man nicht mehr zum Kreinberg runterfahren. Das war ursprünglich anders, verursachte aber Probleme im Begegnungsverkehr zwischen der Kreuzung Hallenscheider Weg und Kreinberger Weg.

Die Baustelle beginnt hinter Rennerde und endet an der Einmündung der Straße Holensiepen.

Diese Arbeiten stehen an

Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Fahrbahninstandsetzung und die Böschungssanierung auf der L692 zwischen Nachrodt und Wiblingwerde auf einer Länge von rund 1640 Metern.

Von „oben“ gesehen, beginnt die Baustelle hinter Rennerde und endet an der Einmündung der Straße „Holensiepen“.

Es ist vorgesehen, die Fahrbahnbefestigung der linken Fahrspur in einer Breite von etwa 2,50 Meter komplett aufzunehmen. Anschließend wird in diesem Bereich die linke Straßenböschung auf einer Breite von etwa 2,50 Meter bis auf eine Tiefe von etwa 1,50 Meter unter Fahrbahnoberkante ausgeschachtet.

Die Böschungsneigung wird von jetzt etwa 40 Grad auf künftig 70 Grad erhöht. In eine sogenannte Geogitterkonstruktion wird eine Krallmatte eingelegt und eine Spritzbegrünung aufgebracht.

In den drei Kurven wird auf einer Länge von jeweils 60 Meter der Böschungswinkel auf 88 Grad erhöht. In diesen Bereichen wird anstelle der Krallmatte und der Spritzbegrünung, ein Frontelement mit einer Steinfüllung montiert.

Die Erhöhung der Böschungsneigung ist zwingend erforderlich, damit zusätzlicher Raum zum Aufstellen der Schutzplankenkonstruktion entsteht.

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