Baugenossenschaft: Angebot akzeptiert

Herbert Ferreau.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - „Zwischen 200 000 und 300 000 Euro“: In dieser Größenordnung bewegt sich die Entschädigungszahlung von Straßen NRW. Genauer wollte es der Vorstand der Baugenossenschaft, Herbert Ferreau, nicht beziffern.

Damit hat ein jahrelanges Ringen um die Entschädigungszahlungen für die zwei Baugenossenschaftshäuser ein Ende. Zum Hintergrund: Die zwei Baugesellschaftshäuser unterhalb der Rastatt müssen im Zuge des Brückenneubaus durch Straßen NRW der Abrissbirne weichen. Just dort entlang führt die geplante Brückenauffahrt. Wegen des drohenden Abrisses, konnte die Baugenossenschaft dort keine Mieter halten. Da frühestens in ein paar Jahren Baubeginn ist, verlangte die Baugenossenschaft schon vor zwei Jahren eine Entschädigung wegen des Mieteinnahmenverlustes. Auf betreiben von Landespolitikern der Union wurden wenigsten die Verhandlungen voran getrieben.

Nachdem sich Straßen NRW zuletzt ein wenig in Richtung Baugenossenschaftsforderung bewegt hatte, waren die Verhandlungen dennoch festgefahren. Nichts mehr habe sich bewegt, sagte Herbert Ferreau. Und betonte: „Wir haben uns verständigt, sind uns aber nicht einig geworden“. Die Entschädigungssumme wird für zwei Doppelhäuser mit insgesamt 3000 Quadratmetern Grundstück gezahlt. Allein der Grundsstückpreis liegt bei 70 Euro pro Quadratmeter. Ferreau betonte, dass die Baugenossenschaft auch noch das eine oder andere in die Häuser investiert habe. Er sprach von 100 000 Euro.

Doch angesichts drohender Rechtsstreitigkeiten und angesichts einer möglichen Enteignung, habe man das Angebot von Straßen NRW akzeptiert. Noch in diesem Halbjahr soll das Geld fließen. Die Summe werde angelegt, man hoffe auf einen akzeptablen Zinsertrag. - vdB

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