Brenscheider Mühle: Der alte Backes glüht wieder

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Seit Samstag ist das bewährte Bäckerei-Team wieder am Start. Zwei dieser riesigen 80 Kilo schweren Teigberge wurden im Backes in köstliche Mühlenbrote verwandelt. Die Stammkunden standen dafür schon früh Schlange.

Nachrodt-Wiblingwerde - Schon morgens um 9 Uhr hatten die Stammkunden bis zur Brenscheider Durchfahrtstraße gestanden. Wahrhaftig heiß ersehnt war die Eröffnung der Backsaison an der Mühle, wo Raimund Krajcy, Rosi Schiller, Kurt Rittinghaus und Otto Camphausen fleißig den Teig fürs Mühlenbrot kneteten. Ab jetzt gibt es die köstliche Spezialität wieder an jedem ersten Samstag im Monat - bis in den Herbst hinein.

Fürs bewährte Team eine riesige Freude: „Wir haben unsere Besucher natürlich über den Winter vermisst“, erklärte Otto Camphausen, der sich freut, Kurt Rittinghaus für eine weitere Saison im Team begrüßen zu dürfen. „Der hat uns letztes Jahr schon geholfen und kennt sich gut aus. Schön, dass er wieder bei uns ist!“

Ansonsten? „Alles beim Alten!“ erklären die routinierten Hobbybäcker. Nicht mal der Mehlpreis wurde angehoben, weshalb auch der Brotpreis 2018 stabil bleibt. Jeder Passant darf während der Backstubenzeiten vorbeischauen und sich das Traditionshandwerk vor Ort ansehen. Wie der Teig vermengt, geknetet, geformt und im alten Backes zu frischem Brot wird, das sieht man nicht mehr allzu oft.

Auch am Samstag waren die Tische und Stühle vor der Backstube wieder voll besetzt. Viele Picknicker machten es sich in der malerischen Landschaft gemütlich, andere brachen zu einem kleinen Spaziergang auf.

Wie immer gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wer nicht telefonisch seine Wertmarken fürs begrenzte Brot bei Otto Camphausen geordert hat, muss sich früh morgens zur Mühle begeben und sich noch vor dem ersten von zwei Backgängen seinen Abholschein für die Leckerei sichern.

Manchmal muss Barbara Camphausen auch Gäste vertrösten und ihnen eine Alternative anbieten, wenn kein Brot mehr zu bekommen ist: Wie gewohnt hat sie einen kleinen Landmarkt mit Wurstspezialitäten und Eiern aufgebaut.

„Mittlerweile wissen aber auch die weit hergereisten Gäste Bescheid und reservieren sich ihre Brote rechtzeitig“, so Otto Camphausen. Und wenn nicht? Nur Zugucken ist auch eine Freude!

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