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Zweiter Hang macht Ärger

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Baustelle an der Ehrenmalstraße: Der Hang ist nicht sicher und muss fixiert werden.
Baustelle in Nachrodt: Der Hang ist nicht sicher und muss fixiert werden. © Fischer-Bolz, Susanne

Nachrodts Hänge sorgen für Probleme: Nicht nur der Hang zwischen B236 und Ehrenmalstraße muss gesichert werden und sorgt für massive Verkehrsbehinderungen. Nun gibt es eine weitere Baustelle.

Nachrodt-Wiblingwerde - Ein Kummer kommt selten allein. Der nächste Hang – und zwar zwischen dem scharfen Eck und dem Ehrenmal in Nachrodt – muss gesichert werden. Der Maschendrahtzaun und die Absperrung sind nicht ausreichend. Denn die Flutnacht im Juli gab dem Hang den Rest.

Oben am Birkenweg hatte sich Wasser gesammelt, das zum Abrutschen des Hangs führte. Doch da das Problem am Felsen zwischen ehemals Rastatt und ehemals Böhland dringender war und in diesem Zuge auch die Ehrenmalstraße gesperrt werden musste, entschied das Bauamt, erst einmal abzuwarten.

Betonplomben als erste Maßnahme

„Wir konnten nicht die andere Seite der Ehrenmalstraße auch noch sperren, das hätte für die Feuerwehr und für sämtliche Autofahrer große Probleme bedeutet. Deshalb haben wir abgewartet, bis die Ehrenmalstraße wieder befahrbar ist“, erklärt Bauamtsleiter Dirk Röding.

Zur Sicherung des Birkenweges und als Ad-hoc-Maßnahme für den Hang, der 2018 von Höhenkletterern geräumt wurde, wird nun der Hang punktuell zunächst mit Beton abgespritzt und damit sogenannte Betonplomben aufgebracht. Sodann gibt es eine Vernagelung und später Netze.

Notweg für Fußgänger

Kosten nur für den ersten Step: 170 000 Euro. Bei Frost werden die Arbeiten gestoppt und die Ampel abgebaut. Um die Baustelle herum gibt es einen Fußgängernotweg, so dass auch Schüler sicher an der Baustelle vorbei kommen

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