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B236 noch mindestens zwei Monate dicht

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Schutzmatten wie diese fallen nach der Sprengung auf die Straße.
Schutzmatten wie diese fallen nach der Sprengung auf die Straße. © Straßen.NRW

An der B236 müssen bekanntlich Felsnasen abgetragen werden, die in Nachrodt-Wiblingwerde auf die Straße zu stürzen drohen. Das passiert mit Sprengungen. Jetzt steht der nächste Termin fest

Nächstmals gesprengt werden soll am Donnerstag, 9. Juni, um 14 Uhr. Das teilt Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW, auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

Wegen der Arbeiten ist die B 236 seit Monaten gesperrt und hat ganz Nachrodt-Wiblingwerde in ein Verkehrschaos gestürzt. Und noch müssen sich Verkehrsteilnehmer eine ganze Weile auf Einschränkungen einstellen. Berg erklärt zwar: „Bisher laufen die Arbeiten wie erwartet.“ Das heißt aber auch: Als Zielgröße für das Ende der Arbeiten wird aktuell „Anfang August“ angegeben. Damit stehen noch mindestens zwei Monate mit ewig langen Staus auf der Ehrenmalstraße bevor.

Straßenschäden durch Sprengungen

Bei den Sprengungen kommen Schutzmatten zum Einsatz, die verhindern, dass das Gestein durch die Gegend fliegt. Diese Matten wiegen jeweils gut 1,6 Tonnen und fallen im Anschluss auf die Straße. Schon die Tatsache, dass das deutlich lauter und spektakulärer klingt als die eigentliche Sprengung, lässt erahnen, dass dadurch erhebliche Schäden auf der B 236 entstehen. Berg erklärt: „Die aktuell entstehenden Schäden werden am Ende der Arbeiten beseitigt.“ Im Zusammenhang mit der Herstellung eines Geh- und Radweges im Zuge der B 236 werde der Oberbau „grundhaft erneuert“.

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