Ortsdurchfahrt Nachrodt

Baustelle erst verschwunden, dann wieder da - jetzt gibt‘s Erklärung

Mit schwerem Gerät geht es an der B 236  in Nachrodt in den Boden. Straßen.NRW lässt den Baugrund untersuchen. Autofahrer müssen Ampelpausen einplanen.
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Mit schwerem Gerät geht es an der B 236 in Nachrodt in den Boden. Straßen.NRW lässt den Baugrund untersuchen. Autofahrer müssen Ampelpausen einplanen.

Die B236 durch Nachrodt wird derzeit an zwei Stellen kurz hintereinander zum Nadelöhr. Die eine, kurzzeitige Baustelle sorgt für Verwunderung. Erst wurde gearbeitet, plötzlich war die Straße dann frei, nun geht‘s wieder nur einspurig voran.

Nachrodt-Wiblingwerde – Unter keinem guten Stern scheinen die Baugrunduntersuchungen an der Bundesstraße 236 zu stehen. Dort soll im Bereich zwischen dem katholischen Gemeindehaus und dem Ortseingang Einsal der Fuß- und Radweg auf 2,50 Meter verbreitert werden. Dabei möchte Straßen.NRW sicher gehen, dass man auf solidem Grund und Boden arbeitet.

Das herauszufinden, dauert indes langwieriger als erwartet. Zunächst musste der Beginn der Arbeiten zweimal verschoben werden, berichtet Andreas Berg, Sprecher von Straßen.NRW in Hagen. Und dann machte die Technik schlapp: Das Bohrgerät fiel aus, ein herbeigeschaffter Ersatz versagte dann ebenfalls den Dienst. Autofahrer waren verwundert, weil die Baustelle plötzlich verschwunden und die Straße wieder frei war.

Fünf Großbohrungen für Untersuchungen

Jetzt soll die Bestandsaufnahme bis zum Ende der Woche über die Bühne gebracht werden. Immerhin bis zu 15 Meter frisst sich das Bohrgerät in den Untergrund. Von diesen Großbohrungen gibt es fünf. An mehreren Stellen wird außerdem ermittelt, wie hoch der Fels im Untergrund ansteht. Für diese Arbeiten muss die Bundesstraße halbseitig gesperrt werden, eine Ampel regelt den Verkehr.

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